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Zwischenmenschliche Beziehungen

zum Seitenanfang Die 5 schwierigsten Fragen, die Frauen Männern stellen können und die richtigen Antworten aus Psychologensicht...


 FRAGE 1: An was denkst Du gerade?

Die richtige, stressvermeidende Antwort ist:

"Entschuldige Schatz, wenn ich gerade unaufmerksam war. Ich dachte nur gerade, was für eine wunderbare, warmherzige, intelligente und schöne Frau Du bist und was für ein Glück ich habe, mit Dir zusammen sein zu dürfen."

(Man beachte den Tonfall: Nicht zu lieblos wirken!)

Diese Antwort hat (natürlich) nichts mit der Wahrheit zu tun, die mit Sicherheit eine von diesen Möglichkeiten wäre:

  1. Fußball
  2. Formel 1
  3. Wie dick Du bist
  4. Wieviel hübscher die andere doch ist
  5. Wofür ich das Geld deiner Lebensversicherung ausgeben würde, wenn Du stirbst

(Die vielleicht beste Antwort auf diese Frage gab Al Bundy seiner Frau Peg, als er sagte: "Wenn ich Dich wissen lassen wollte, was ich denke, würde ich's Dir sagen")

 
 FRAGE 2: Liebst Du mich?

Die korrekte Antwort ist natürlich "JA!", oder, falls Sie gerade gesprächig sind: "JA, Schatz!"

Inkorrekte Antworten (also absolut tabu) sind u.a.:

  1. Ich glaube schon
  2. Würdest Du dich besser fühlen, wenn ich JA sage?
  3. Kommt drauf an, was Du mit "Liebe" meinst
  4. Macht das einen Unterschied?
  5. Sprichst Du mit mir?
 
 FRAGE 3: Findest Du, daß ich dick bin?

Die richtige Antwort ist: "Natürlich nicht!" (mit einem leicht empörten Unterton; wie kann sie nur so eine Frage stellen!)

Falsche Antworten sind u.a.:

  1. Verglichen mit was?
  2. Ich würde nicht dick sagen, aber richtig dünn bist Du auch nicht
  3. Die paar Extra-Kilos stehen Dir gut
  4. Ich hab' schon Dickere gesehen
  5. Könntest Du die Frage wiederholen? Ich dachte gerade darüber nach, wofür ich das Geld deiner Lebensversicherung ausgeben würde, wenn Du stirbst
 
 FRAGE 4: Findest Du sie hübscher als mich?

Ähnlich wie bei Frage #3 ist die Antwort: "Natürlich nicht!" (gerne auch mit dem empörten Unterton von vorhin)

Auf keinen Fall sollten Sie dieses antworten:

  1. Ja, aber Du hast einen besseren Charakter
  2. Nicht hübscher, aber auf jeden Fall dünner
  3. Nicht so hübsch wie Du, als Du in ihrem Alter warst
  4. Was meinst Du mit "hübsch"?
  5. Könntest Du die Frage wiederholen? Ich dachte gerade darüber nach, wofür ich das Geld deiner Lebensversicherung ausgeben würde, wenn Du stirbst
 
 FRAGE 5: Was würdest Du tun, wenn ich sterbe?

Eine äußerst hinterhältige Frage, da es hier keine definitiv richtige Antwort gibt. Die ehrliche Antwort wäre so etwas wie "Einen Porsche kaufen; vom Geld deiner Lebensversicherung", aber das ist natürlich tabu.

Egal, was Sie hier antworten, stellen Sie sich auf eine längere (mind. 60 min) Diskussion ein, die sich so oder so ähnlich anhören wird:

  • SIE: Würdest Du wieder heiraten?
  • ER: Auf keinen Fall!
  • SIE: Warum nicht - bist Du nicht gerne verheiratet?
  • ER: Ja schon.
  • SIE: Warum würdest Du dann nicht nochmal heiraten?
  • ER: Ok, ich würde wieder heiraten.
  • SIE: Du würdest? (mit einem leicht entsetzten Gesichtsausdruck)
  • ER: Ja.
  • SIE: Würdest Du mit ihr in unserem Bett schlafen?
  • ER: Wo sollte ich sonst schlafen?
  • SIE: Würdest Du meine Bilder wegtun und anstellen dessen Bilder von Ihr aufstellen?
  • ER: Das wäre dann ja wohl angebracht.
  • SIE: Und würde Sie mit meinen Golfschlägern spielen?
  • ER: Nein, sie ist ja Linkshänderin...


zum Seitenanfang Wie man Körbe verteilt

Kann ich dir einen ausgeben? Danke, ich möchte lieber das Geld.
Ich bin Fotograf und suche nach einem Gesicht wie deinem. Ich bin plastischer Chirurg und suche nach einem Gesicht wie deinem.
Hatten wir nicht mal ne Verabredung? Oder sogar zwei? Es muß eine gewesen sein. Ich mache nie denselben Fehler zweimal.
Wie kommt es, dass du so schön bist? Ich hab deinen Anteil noch dazubekommen.
Gehst du am Samstag mit mir aus? Tut mir leid, dieses Wochenende habe ich Kopfschmerzen.
Bei deinem Gesicht drehen sich sicherlich einige Köpfe nach dir um. Bei deinem Gesicht drehen sich sicherlich einige Mägen um.
Ich denke, ich könnte dich sehr glücklich machen. Wieso? Gehst du schon?
Was würdest du sagen, wenn ich dich bitten würde, meine Frau zu werden? Nichts. Ich kann nicht gleichzeitig reden und lachen.
Sollen wir einen guten Film ansehen? Den hab ich schon gesehen.
Wo warst du mein ganzes Leben lang? Auf der Suche nach einem Versteck vor dir.
Hab ich dich nicht schonmal irgendwo gesehen? Ja, deshalb gehe ich da nicht mehr hin.
Ist dieser Platz frei? Ja, und dieser auch, wenn du dich hinsetzt.
Dein Körper ist wie ein Tempel. Heute ist aber keine Messe.
Wenn ich dich nackt sehen köennte, wuerde ich glücklich sterben. Wenn ich dich nackt sehen würde, würde ich vermutlich vor Lachen sterben.

zum Seitenanfang Bedürfnisse von Männer & Frauen

Ich hatte nie richtig verstanden, warum Sexbedürfnisse von Männern und Frauen so unterschiedlich sind. Alle diese Geschichten von Mars und Venus..........
Und ich hatte auch nie verstanden, warum Männer mit dem Kopf und Frauen mit dem Herz denken.

Letzte Woche sind meine Frau und ich ins Bett gegangen, wir fingen an, uns unter der Decke anzufassen, zu streicheln....... Ich war schon sehr heiß und ich dachte, das beruht auf Gegenseitigkeit, da die ganze Sache eindeutig sexuell orientiert war. Aber genau in dem Moment sagte sie mir: "Hör zu, ich hab jetzt keine Lust, Liebe zu machen, ich habe nur Lust, dass du mich fest in deine Arme nimmst, mmh?"
Ich antwortete: "WAAASSS?"
Sie sagte mir dann die Zauberworte: "Du kannst einfach mit den emotionellen Bedürfnissen einer Frau nicht umgehen" Am Ende hab ich kapituliert und resigniert: Ich hatte in dieser Nacht keinen Sex, und so bin ich eingeschlafen.

Am nächsten Tag gingen meine Frau und ich in ein Einkaufszentrum bummeln. Ich sah sie an, als sie 3 schöne, aber teure Kleider anprobierte. Da sie sich nicht entscheiden konnte, sagte ich ihr, sie soll alle3 nehmen. Sie konnte ihren eigenen Ohren nicht trauen, und so von meinen verständnisvollen Worten motiviert sagte sie weiter, sie würde natürlich aufgrund der neuen Kleider ein paar neue Schuhe brauchen, die leider 200 EUR kosteten. Dazu habe ich gesagt, ich fände es richtig. Danach sind wir an der Juwelierabteilung vorbeigelaufen. Sie wollte hinein und kam mit einer Armkette mit Diamanten heraus. Wenn Ihr sie gesehen hättet....Sie war total begeistert!!! Sie glaubte wahrscheinlich, ich wäre plötzlich verrückt geworden, aber das war ihr eigentlich egal. Ich glaube, ich habe ihr ganzes philosophisches Schema kaputt gemacht, als ich ihr wieder "JA" sagte. Jetzt war sie fast sexuell erregt. Leute, ihr Gesicht war unglaublich, das hättet Ihr sehen müssen.
Genau in dem Moment sagt sie mir mit ihrem schönsten Lächeln "Gehen wir zur Kasse zahlen!" Es war so schwierig, nicht anzufangen zu lachen, als ich ihr sagte: "Nein, Schatz, ich glaub, ich habe jetzt keine Lust, die ganzen Sachen zu kaufen". Ihr Gesicht wurde kreidebleich, wirklich, und noch mehr, als ich noch dazu sagte:
"Ich hab jetzt nur Lust, dass du mich umarmst". Als sie vor Wut und Hass fast platzte, kam natürlich das letzte Meisterstück: "Du kannst mit den finanziellen Bedürfnissen eines Mannes einfach nicht umgehen".

zum Seitenanfang Fachgeschäft für Ehemänner

Kürzlich haben Fachgeschäfte für Ehemänner eröffnet, in dem sich Frauen neue Ehemänner aussuchen können.
Am Eingang hängt eine Anleitung die Regeln erklärt, nach denen hier eingekauft werden kann: "Das Geschäft darf nur ein mal aufgesucht werden. Es gibt 6 Stockwerke mit Männern deren Eigenschaften von Stock zu Stock besser werden.
Sie können sich entweder einen Mann aus dem Stockwerk aussuchen auf dem Sie sich befinden oder Sie können ein Stockwerk weiter hoch gehen und sich dort umsehen. Sie können aber nicht zurück auf ein niedrigeres Stockwerk gehen, das Sie bereits verlassen haben."

Eine Frau geht ins Geschäft um sich einen Mann zu suchen.

  • Im 1. Stock hängt ein Schild: Diese Männer haben Arbeit.
  • Im 2. Stock hängt ein Schild: Diese Männer haben Arbeit und mögen Kinder.
  • Im 3. Stock hängt ein Schild: Diese Männer haben Arbeit, mögen Kinder und sehen gut aus. "Wow", denkt die Frau, fühlt sich aber gezwungen weiter zu gehen.
  • Sie geht zum 4. Stock und liest: Diese Männer haben Arbeit, mögen Kinder, sehen verdammt gut aus und helfen im Haushalt. "Oh Gott, ich kann kaum widerstehen", denkt sie sich, geht aber dennoch weiter.
  • Im 5. Stock steht zu lesen: Diese Männer haben Arbeit, mögen Kinder, sehen verdammt gut aus, helfen im Haushalt und haben eine romantische Ader.
  • Sie ist nahe dran zu bleiben, geht aber dann doch zum 6. Stock weiter. Auf dem Schild steht:

    "Sie sind die Besucherin Nummer 31.456.012. Hier gibt es keine Männer, das Stockwerk existiert nur um zu zeigen, dass es unmöglich ist, Frauen zufrieden zu stellen. Vielen Dank für Ihren Einkauf im Fachgeschäft für Ehemänner. Auf Wiedersehen."

Fachgeschäft für Ehefrauen

Gegenüber hat ein Fachgeschäft für Ehefrauen eröffnet. Es hat ebenfalls sechs Stockwerke.

  • Im 1. Stock gibt es Frauen, die Sex lieben.
  • Im 2. Stock gibt es Frauen die Sex lieben und Geld haben.
  • Der 3. - 6. Stock wurde noch nie von einem Mann besucht...

zum Seitenanfang Unbezahlbar

Er zwingt sich die Augen zu öffnen und blickt zuerst auf eine Packung Aspirin und ein Glas Wasser auf dem Nachttisch. Er setzt sich auf und schaut sich um. Auf einem Stuhl ist seine gesamte Kleidung, schön zusammengefaltet. Er sieht, dass im Schlafzimmer alles sauber und ordentlich aufgeräumt ist. Und so sieht es in der ganzen Wohnung aus. Er nimmt das Aspirin und bemerkt einen Zettel auf dem Tisch: "Liebling, das Frühstück steht in der Küche, ich bin schon früh raus, um einkaufen zu gehen. Ich liebe Dich!"

Also geht er in die Küche und tatsächlich - da steht ein fertig Gemachtes Frühstück, und die Morgenzeitung liegt auf dem Tisch. Außerdem sitzt da sein Sohn und isst. Er fragt ihn: "Kleiner, was ist gestern eigentlich passiert?"

Sein Sohn sagt: "Tja, Paps, Du bist um drei Uhr früh heimgekommen, total besoffen und eigentlich schon halb bewusstlos. Du hast ein paar Möbel demoliert, in den Flur gekotzt und hast Dir fast Ein Auge ausgestochen, als Du gegen einen Türgriff gelaufen bist."

Verwirrt fragt er weiter: "Und warum ist dann alles hier so aufgeräumt Und das Frühstück auf dem Tisch?"

"Ach das!" antwortet ihm sein Sohn, "Mama hat Dich ins Schlafzimmer geschleift und aufs Bett gewuchtet, aber als sie versuchte, Dir die Hose auszuziehen, hast Du gesagt: 'Hände weg, Du Schlampe, ich bin glücklich verheiratet.' "

Ein selbstverschuldeter Kater: 100 Euro

Kaputte Möbel: 250 Euro

Frühstück: 10 Euro

Im richtigen Moment das Richtige sagen: UNBEZAHLBAR!
 

zum Seitenanfang Mein Leben

Als ich vor 29 Jahren geboren wurde, war ich noch sehr jung. Meine Eltern waren gerade nicht zu Hause. Sie waren auf dem Feld Kartoffeln holen. Es war nicht unser Feld, aber wir holten dort schon immer unsere Kartoffeln. Mein Vater ist jetzt im Gefängnis wegen seines Glaubens. Er glaubte immer die Miete nicht zahlen zu müssen.

Ich war nicht alle Kinder, die wir hatten. Wir waren zu Hause 10 Geschwister - 5 Jungen, 4 Mädchen und ein Blindgänger. Wir schliefen alle in einem Bett und einem Zimmer mit Gasmaske. Das Handtuch stand hinter der Tür.

Da wir nur ein Bett hatten, war es mit dem Schlafen meist schwierig. Das erste Kind wurde ins Bett gelegt und wenn es eingeschlafen war, wurde es herausgenommen und an die Wand gestellt. Dann kam das nächste an die Reihe. Nur mit dem Wecken war es sehr schlecht. Ich bin 10 Tage stehen geblieben und niemand hat es gemerkt.

Wir waren auch eine sehr musikalische Familie. Meine Mutter nähte auf einer Singer-Nähmaschine und mein Vater sitzt in Sing-Sing. Einer meiner Brüder war Sänger. Er sang immer tiefer und brummt jetzt schon zwei Jahre. Am musikalischsten war meine kleine Schwester. Sie ging schon bei der Geburt flöten.

Wir waren auch eine intelligente Familie. Einer meiner Brüder ist auf der Universität in Heidelberg. Er steht dort in Spiritus, weil er zwei Köpfe hat. Ein anderer meiner Brüder ist Verwandlungskünstler. Er geht mit einem alten Mantel in ein Café und kommt mit einem Neuen heraus. Ein dritter ist Klempner. Was er am Tage Klemmt, wird in der Nacht verlötet.

Wir heißen alle Heinz, bis auf Paul, der heißt Fritz. Meine Schwestern sind alle sehr dünn.
Die eine musste immer zweimal ins Zimmer kommen, bis man sie einmal sah. Eine hat Zwillinge bekommen, die sehen sich sehr ähnlich, besonders der eine.

Als ich 6 Jahre alt war, kam ich in die Schule. Ich war immer der Liebling meiner Lehrer.
Manche Klassen durfte ich sogar zweimal machen.

Einmal wurde ich in der Biologiestunde gefragt: "Welchen Beruf hatte Goethe in Faust?"
Ich sagte. "Damenschneider." "Warum?", fragte der Lehrer? Sagte ich: "Als er in das Zimmer von Gretchen kam, rief er: Hier möchte ich säumen."

Ein andermal in der Rechenstunde: "Wenn ihr beim Fleischer 15 Euro Schulden habt, beim Bäcker ebenfalls 15 Euro und beim Kaufmann 120 Euro, wie viel habt ihr dann zusammen?" Meine Antwort: "Das weiß ich nicht, denn dann ziehen wir meistens um."

Brachten wir gute Zeugnisse nach Hause, bekamen wir Kleingeld für die Sparbüchse. Bekamen wir schlechte Zeugnisse, kriegten wir mit dem Ausklopfer Haue. War dir Sparbüchse voll, wurde ein neuer Ausklopfer gekauft.

Später kam ich zu einem Schmied in die Lehre. Er gab mir einen Hammer in die Hand und sagte: "Wenn ich mit dem Kopf nicke, dann schlage zu." Er nickte nie wieder.

Dann wurde ich Vertreter. Mein Chef war sehr neugierig und fragte mich, was ich denn vorher gemacht habe. Ich sagte, ich habe Ölsardinen die Augen zugedrückt, bevor sie in die Büchse kamen. Außerdem fiel ihm auf, dass ich sehr langsam spreche und er fragte mich, ob ich überhaupt etwas schnell könne. Ich antwortete: "Ja, ich werde schnell müde." Und das ist bis heute so geblieben.
 

zum Seitenanfang Was ist aus mir geworden?

Ich war männlich, verwegen, ich war frei und hatte lange Haare.

Meine Frau lernte mich kennen, nicht umgekehrt. Sie stellte mir förmlich nach. Egal wo ich hinkam, sie war schon da. Es ist nun zwölf Jahre her. Damals war ich eingefleischter Motorradfahrer, trug nur schwarze Sweat-Shirts, ausgefranzte Jeans und Bikerstiefel, und ich trug lange Haare.

Selbstverständlich hatte ich auch ein Outfit für besondere Anlässe. Dann trug ich ein schwarzes Sweat-Shirt, ausgefranzte Jeans und weisse Turnschuhe.

Hausarbeit war ein Übel, dem ich wann immer es möglich war aus dem Weg ging.

Aber ich mochte mich und mein Leben. So also lernte sie mich kennen. "Du bist mein Traummann. Du bist so männlich, so verwegen und so frei."

Mit der Freiheit war es alsbald vorbei, da wir beschlossen zu heiraten. Warum auch nicht, ich war männlich verwegen, fast frei und ich hatte lange Haare.

Allerdings nur bis zur Hochzeit. Kurz vorher hörte ich sie sagen: " Du könntest wenigstens zum Frisör gehen, schliesslich kommen meine Eltern zur Trauung." Stunden, - nein Tage später und endlose Tränen weiter gab ich nach und liess mir eine modische Kurzhaarfrisur verpassen, denn schliesslich liebte ich sie, und was soll`s, ich war männlich, verwegen, fast frei und es zog auf meinem Kopf.

Und ich war soooo lieb.

"Schatz ich liebe Dich so wie Du bist" hauchte sie.

Das Leben war in Ordnung obwohl es auf dem Kopf etwas kühl war. Es folgten Wochen friedlichen Zusammenseins bis meine Frau eines Tages mit einer grossen Tüte unterm Arm vor mir stand. Sie holte ein Hemd, einen Pollunder ( Bei dem Wort läuft es mir schon eiskalt den Rücken runter ) und eine neue Hose hervor und sagte:" Probier das bitte mal an." Tage, Wochen, nein Monate und endlose Papiertaschentücher weiter gab ich nach, und trug Hemden, Pollunder ( Ärrrgh) und Stoffhosen.

Es folgten schwarze Schuhe Sakkos, Krawatten und Designermäntel. Aber ich war männlich, verwegen, totchic und es zog auf meinem Kopf.

Dann folgte der grösste Kampf. Der Kampf ums Motorrad.

Allerdings dauerte er nicht sehr lange, denn im schwarzen Anzug der ständig kneift und zwickt lässt es sich nicht sehr gut kämpfen. Ausserdem drückten die Lackschuhe was mich auch mürbe machte. Aber was soll`s, ich war männlich, spiessig, fast frei, ich fuhr einen Kombi, und es zog auf meinem Kopf.

Mit den Jahren folgten viele Kämpfe, die ich allesamt in einem Meer von Tränen verlor. Ich spülte, bügelte, kaufte ein, lernte Deutsche Schlager auswendig, trank lieblichen Rotwein und ging Sonntags spazieren. Was soll`s dachte ich, ich war ein Weichei, gefangen, fühlte mich scheiße und es zog auf dem Kopf.

Eines schönen Tages stand meine Frau mit gepackten Koffern vor mir und sagte:" Ich verlasse Dich."

Völlig erstaunt fragte ich sie nach dem Grund.

"Ich liebe Dich nicht mehr, denn Du hast Dich so verändert. Du bist nicht mehr der Mann den ich mal kennengelernt habe."

Vor kurzem traf ich sie wieder. Ihr "Neuer" ist ein langhaariger Biker mit zerrissenen Jeans und Tättowierungen der mich mitleidig ansah.

Ich glaube ich werde Ihm eine Mütze schicken.

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