
Reykjavík (zu deutsch „Rauchbucht“) ist die Hauptstadt Islands
und gleichzeitig auch die am nördlichsten gelegene Hauptstadt der Welt.
Obwohl seit etwa dem Jahre 870 die ersten Siedler (vermutlich Wikinger aus Norwegen,
allen voran Ingólfur Arnarson, einem der ersten Siedler Islands) hier
lebten, wurde es erst 1786 offiziell zur Stadt erklärt, nachdem ab 1749
Skúli Magnússon Industriebetriebe hier ansiedelte, vor allem Wollverarbeitung,
Fisch verarbeitende Betriebe und Werften.
Im Zuge des Baus eines neuen Hafens wurde 1913 eine Schmalspurbahn für
den Güterverkehr eingerichtet, die mittlerweile aber wieder eingestellt
wurde und somit Island nun wieder völlig ohne Eisenbahn dasteht.
Im Jahre 1944 wurde am 17. Juni in Þingvellir die Republik Island ausgerufen.
Reykjavík wurde die Hauptstadt des nun von Dänemark unabhängigen
Landes.
Durch die nördliche Lage in Verbindung mit dem warmen Golfstrom zeigen
sich die Winter recht mild und die Sommer eher kühl in Reykjavík.
Eine Temperatur von mehr als 20 °C wird nur selten erreicht. Dafür
regnet es statistisch gesehen an etwa 210 Tagen im Jahr.
Etwas Besonderes in Reykjavík sind die beheizten Straßen und Fußwege,
die einen Winterdienst praktisch überflüssig machen. Auch die meisten
Häuser nutzen zum Heizen heißes Wasser aus den Vulkanregionen des
Landes.
Eines der ältesten Gebäude in der Stadt ist der Dom in der Nähe
des Hotel Borg im Stadtzentrum.
Die Kirche wurde Ende des 18. Jahrhunderts anlässlich der Verlegung des
Bischofssitzes von Skálholt nach Reykjavík erbaut. Bei ihrer Einweihung
1796 passten noch alle Einwohner der Stadt in die eigentlich eher kleine Kirche.
Die Hallgrímskirkja mit ihrem auffallenden Turm, der mich immer an eine
startende Rakete erinnert, kann als Wahrzeichen der Stadt betrachtet werden.
Auf den 74,5 m hohen Turm (einem der höchsten Gebäude von ganz Island)
führt ein Lift und neben dem Öskjuhlíð bietet sich von
hier aus die beste Aussicht über die Stadt und oft bis hin zum Snæfellsjökull.
Entworfen wurde das Gebäude von dem isländischen Architekten Guðjón
Samúelsson. Baubeginn war 1943, doch die Einweihung konnte erst im Jahre
1946 erfolgen, also nach über 40 Jahren. Benannt ist die Kirche nach dem
Dichter und evangelischen Pfarrer Hallgrímur Pétursson.
Das Freilichtmuseum befindet sich im Stadtteil Árbær. Hier gibt es rund 30 Häuser und Torfhütten aus dem 19. Jahrhundert mitsamt passender Innenausstattung zu besichtigen. Stellenweise sind hier drin sogar Handwerker bei authentischen Arbeiten zuzusehen. Um das Gesamtbild abzurunden, tragen alle Mitarbeiter des Museums die Trachten der damaligen Zeit.
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http://www.visitreykjavik.is/ Reykjavík |
http://de.wikipedia.org/wiki/Reykjav%C3%ADk Reykjavík (Wikipedia) |
http://hallgrimskirkja.is/ Hallgrímskirkja |
http://www.minjasafnreykjavikur.is/desktopdefault.aspx/tabid-1779/ Freilichtmuseum Árbæjarsafn |
http://www.bluelagoon.com/ Blaue Lagune |
http://www.straeto.is/ Strætó, Busgesellschaft von Reykjavík |
Die folgende Liste zeigt die bereits von mir besuchten Unterkünfte an und erfüllt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Meine persönlichen Favoriten habe ich durch kleine Pokale ausgezeichnet!
| Note | Name / Link | Art | letzter Besuch |
Kommentar |
| Bewertung: guter Durchschnitt
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Gästehaus Snorri - Reykjavík | Gästehaus | 2005 | |