Banff NP

Startseite > Reiseziele > Kanada > Alberta > Banff NP > Sehenswertes: Lake Louise

Präsentation:

Beschreibung Sehenswertes: Banff (Ort) Sehenswertes: Lake Louise Sehenswertes: Icefields Pkwy Touristeninformation Fotogalerie Links

Reiseberichte:

2004 Kanada
Verbesserungsvorschläge?

Lake Louise - Landkarte / Sehenswertes

Lake Louise Wanderwege
Icefields Parkway Jasper N.P. Yoho N.P. Calgary Banff

zum SeitenanfangLake Louise

Chateau Lake Louise am Lake Louise, Banff NP Aufgenommen am: 04.06.2004 Das wohl berühmteste Highlight im Banff Nationalpark ist der tiefblaue Lake Louise. Seine Farbe hat er mehligen Gesteinspartikeln zu verdanken, die sich im Wasser nicht auflösen und die blauen Wellen des Sonnenlichts reflektieren. Am deutlichsten ist die Farbe zu erkennen, wenn man von oben auf den See hinabblickt.
Entstanden ist der See deshalb, weil bis hierhin vor etwa 8000 bis 10000 Jahren der Victoria Gletscher reichte und eine sogenannte Endmoräne hinterließ, die nun wie eine natürliche Staumauer fungiert. Auf diesen Wall wurde 1899 das Chateau Lake Louise errichtet mit Blick auf den See und dem dahinter aufragenden Mount Victoria.

Unmittelbar vor dem Hotel am Ufer des Sees bewegt sich der größte Besucheransturm. Jeder lässt sich vor dem wunderschönen See fotografieren, der bei schönem Wetter die umliegenden Berge in seinen Wogen spiegelt.
Doch geht man ein paar Schritte auf dem asphaltierten Weg am Seeufer entlang, so wird es zunehmend ruhiger. Bis zum Ende des Sees ist der Weg für Spaziergänge allemal geeignet. Am Ende hat man die Wahl, wieder zurück zu gehen und den Blick das Chateau hinter dem See zu genießen oder in den Bergen zum Plain of Six Glaciers oder Lake Agnes wandern zu gehen. 

zum SeitenanfangLake Agnes / Teahouse

Eine der bekanntesten Wanderungen in den Rockies führt vom Lake Louise zum 365 m höher gelegenen Lake Agnes, benannt nach der Frau des ersten kanadischen Premierministers. Die kürzeste Verbindung führt am Chateau Lake Louise vorbei am Ufer des Lake Louise entlang. An der ersten Weggabelung den Schildern in Richtung Mirrow Lake, Lake Agnes (Teahouse) folgen. Der Weg führt nun durch einen Wald am Hang des Devil's Thumb stetig bergauf. Nach etwa Dreiviertel der Wegstrecke passiert man den Mirrow Lake, von dem sich weitere Abzweigmöglichkeiten ergeben. Orientierung findet man hier auf einer aufgestellten Wanderkarte. Von hier geht es weiter bergauf bis zum Lake Agnes, wo man einen Blick auf den Lake Louise und das dahinterliegende Chateau Lake Louise von der Terrasse des Teehauses werfen kann und ein wenig staunen, wie weit weg man gewandert und wie hoch man dabei gestiegen ist.
Teehaus am Lake Agnes, Banff NP Sehr angenehm: Nach einem längeren Aufstieg, teilweise durch Schnee, kann man sich im Teahouse bei schöner Aussicht und einer Tasse heißen Tee wieder aufwärmen. Aufgenommen am: 04.06.2004 Der See liegt malerisch zwischen zwei runden Bergen, den Beehives ("Bienenkörbe"). Im Tea House gibt es während der Sommersaison Tee, Erfrischungsgetränke und selbstgebackene Leckereien. Man sollte diese allerdings nicht zu lange offen liegen lassen, da sie sonst Opfer der Eichhörnchen werden, die überhaupt nicht scheu sind, vor den Touristen auf den Tisch zu springen, um die Cookies zu stibitzen.

Vom Lake Agnes ist es nur ein knapper Kilometer bis zum Little Beehive, einer Anhöhe, mit einer unvergleichlichen Aussicht. Obwohl der Big Beehive noch höher liegt, erreicht er nicht den Panoramablick, der sich vom Little Beehive bietet.
Alternativwege führen von verschiedenen Stellen zum Mirrow Lake oder direkt zum Lake Agnes: vom Ende des Lake Louise, auf der Hälfte der Strecke zum Plain of Six Glaciers und vom Plain of Six Glaciers selbst. 

zum Seitenanfang Plain of six Glaciers

Lawine am Plain of Six Glaciers Auf dem Foto ist die Lawine leider nicht mehr gut erkennbar, weil bis man die Kamera bereit hat, nachdem man es donnern gehört hat, ist schon wieder alles vorbei. Aufgenommen am: 04.06.2004 Eine rund fünfstündige Wanderung führt zum Plain of Six Glaciers. Zunächst geht man den ebenen Asphaltweg am nordwestlichen Seeufer des Lake Louise bis zur Flussmündung, dann folgt der Anstieg zum 360 m höher gelegenem Tea House (nicht verwechseln mit dem Teehaus am Lake Agnes) unterhalb des Victoria-Gletschers, wo man im Sommer einfache Speisen und Getränke erhält. Nach weiteren 6 km kommt ein guter Aussichtspunkt mit Gletscherblick.

zum SeitenanfangParadise Valley

Auf dem Weg zum Lake Louise zweigt die Straße zum Moraine Lake nach links ab. Nach einigen weiteren Kilometer ist der Parkplatz zum Paradise Valley erreicht.
Paradise Creek, Banff NP Schade, heute sollte das wunderschöne Paradise Valley erkundet werden, doch irgendwie spielt das Wetter nicht so richtig mit. Aufgenommen am: 05.06.2004 Das Tal ist nicht sooft bewandert und wird nach Schneefall nicht frei geräumt. Daher ist es ratsam, vorher im Visitor Center vorbeizuschauen und die aktuellen Wegbeschaffenheiten zu erfragen.
Vom Parkplatz führen die ersten Kilometer durch einen Wald, wo man zuerst den Radwanderweg von Lake Louise zum Moraine Lake ein Stück mitbenutzt und dann wieder rechts abbiegt. Hier trifft man auch auf einen Verbindungswanderweg zum Lake Louise.
Dahinter wird die Landschaft offener und man überquert mehrmals den Paradise Creek auf kleinen Holzbrücken.
Nach etwa 4 km teilt sich der Weg. Es ist praktisch gleich, welchen Weg man wählt, da es sich um eine große Schleife handelt. Folgt man den Weg nach links, erklimmt man bald den Anstieg zum Lake Annette. Dahinter geht es noch für ca. 25 Min. ziemlich steil bergauf, bis man zu einem Hochplateau kommt. Der Weg geht relativ eben weiter über einige Geröllfelder mit tollem Blick auf die schneebedeckten Berge, die das Tal umgeben.
Hier zweigt auch der Weg zum Sentinel Pass und weiter zum Moraine Lake ab. Anschließend geht es bergab zur Horseshoe Meadow, wo man noch einen kleinen Umweg zu den Giant Steps einbauen kann. 

zum SeitenanfangMoraine Lake

Der über die Moraine Lake Road von Lake Louise aus gut zu erreichende See ist eines der beliebtesten Fotomotive der Rockies. Diese landschaftlich reizvolle Straße endet am malerischen Moraine Lake, von dem man ursprünglich annahm, dass er von einer Moräne stammt - daher auch der Name. Später entdeckt man allerdings, dass er nach einem Bergsturz aufgestaut wurde, wie große kantige Steine am Seeabfluss beweisen. Von Gletschern bearbeitete Felsen sind dagegen eher abgerundet.
Er ist mindestens so schön wie der Lake Louise, aber weitaus weniger besucht. Die rustikale Moraine Lake Lodge bietet Unterkunft, Verpflegung und Kanuverleih.
Vom Parkplatz aus geht es über eine Brücke zu einem Aussichtspunkt mit Blick auf den tiefblauen See im Vordergrund, die Wenkchemna Peaks und den Wenkchemna Glacier dahinter. Wenkchemna ist ein Wort der Stoney Indianer und bedeutet zehn, also handelt es sich um das Tal der Zehn Gipfel. Im Norden überragt ein weiterer Gipfel den See, der Mt. Temple (3544 m) - der höchste Berg der Bow Range und der dritthöchste Berg des Banff Nationalparks.

Es gibt mehrere Wanderwege am Moraine Lake. Am einfachsten ist die einstündige Wanderung am rechten Seeufer entlang bis zur Mündung des Gletscherbachs und zurück.
Ein 1,5 km langer Wanderweg führt am Nordwestufer über einen durch den Bergsturz entstandenen Hügel. Der kurze Aufstieg lohnt sich, da man von hier den besten Blick auf den See hat, so wie er lange Zeit auch auf den 20 Dollar Scheinen zu sehen war. Unterwegs zweigt ein Weg zu den Consolation Lakes ab. Den unteren See erreicht man nach etwa 2,9 km. Vom Seeufer aus hat man ausgezeichnete Blicke auf die gletscherbedeckten Gipfel des Mt. Quadra (3173 m) und des Bident Mtn. (3084 m).
Über den Sentinel Pass kann man vom Moraine Lake auch ins Paradise Valley wandern, was aber schon etwas anstrengender ist.

zum Seitenanfang