Calgary

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Beschreibung

Calgary liegt in der kanadischen Provinz Alberta, nur etwa eine Autostunde von den Rocky Mountains entfernt, direkt am Zusammenfluss des Elbow- und Bow Rivers. Daher hat auch Calgary seinen Namen: Calgary bedeutet im gälischen „schnell fließendes klares Wasser“.

Calgary hat lange im Schatten der Provinzhauptstadt Edmonton gestanden, doch seit 1988 die olympischen Winterspiele hier ausgetragen wurden, muss wohl keiner mehr erklären, wo sich Calgary befindet.
Auch heute noch ist die Präsenz der vergangenen Spiele nicht zu übersehen. An vielen Ecken sind noch die berühmten fünf Ringe zu beobachten und auf dem Olympic Plaza, wo einst die Medaillen an die Sieger übergeben wurden, erinnern Gedenkplaketten an die Helden der Spiele und jeder einzelne Pflasterstein mit eingravierten Namen an die Zuschauer.

Dabei fing alles einmal recht bescheiden an. 1875 wurde hier eine Polizeistation gegründet, die gegen den illegalen Whiskey-Handel in dieser Region vorgehen sollte. Zuvor lebten hier nur Blackfoot- und Sarceeindianer.
Die nächsten Einwanderer waren hauptsächlich Rinderzüchter, die auf der Suche nach neuem Weideland waren und dies im bis dahin noch recht dünn besiedelten Alberta vorfanden. Die Einwohnerzahl Calgarys wuchs im Laufe der Zeit auf 600 im Jahre 1883.
Den größten Aufschwung erlebte Calgary, als im südlich der Stadt gelegenen Turner Valley Erdöl gefunden wurde. Die Bevölkerungszahlen stiegen stark an, Calgary bekam den Status einer Stadt und mit immer mehr hinzuziehenden Menschen zog auch die Moderne ein.
Obwohl der Ölpreisverfall in den achtziger Jahren die Stadt hart traf, befinden sich noch heute gut ein fünftel aller Betriebe der kanadischen Erdöl- und Erdgasbranche in der Stadt.

Trotz aller Moderne wird in Calgary aber noch immer die Tradition gepflegt, wie zum Beispiel im Heritage Park im Süden der Stadt. In Originalhäuser spielen verkleidete Mitarbeiter das Leben von vor hundert Jahren nach und erzählen immer wieder gerne einem neugierigen Besucher alles wissenswerte über ihr Haus und das Leben in der Stadt.
Sehr schön ist auch, dass verschiedene Epochen dargestellt werden: Vom ersten Handelsposten über eine primitive Siedlung bis zur gut entwickelten Stadt mit Eisenbahnanschluss. Und eine Fahrt mit der Eisenbahn oder der Pferdekutsche sollte man sich nicht entgehen lassen.

Darüber hinaus findet jedes Jahr in Calgary das größte Rodeo der Welt statt, die berühmte Calgary Stampede. Die ganze Stadt versinkt dann im Cowboy-Fieber. Tagelang rennen die Bewohner mit großen Cowboy-Hüten und hohen Stiefeln durch die Stadt.
Wer einmal ein Blick ins Stampede Stadium werfen möchte – egal ob während des Rodeos oder nicht – sollte sich in den Südosten der Stadt zur Salisbury Avenue aufmachen. Dieser Aussichtspunkt bietet übrigens auch einen hervorragenden Ausblick auf die Hochhäuser der Innenstadt, so wie er auf vielen Postkarten zu sehen ist.

Wer gerne hoch hinaus will, der ist wohl auf dem 191 m hohen Calgary Tower genau richtig. Der Blick geht bei klarem Wetter bis zu den Rocky Mountains im Westen und den großen Weideflächen vor der Stadt im Osten.
Man erkennt den Sprungturm der Skispringer, der heute als Aussichtsplattform dient, Chinatown, das Glenbow Museum, die zwei sehr unterschiedlichen Stadthallen, wie sie sich am Olympic Plaza gegenüberstehen und den Saddle Dome, die Eissporthalle und Heimat der Calgary Flames mit der sattelförmigen Dachkonstruktion.

Etwas ganz besonderes in Calgary sind die gläsernen Übergänge zwischen den Hochhäusern der Stadt. Die Skywalks oder wegen ihrer Höhe auch +15 (Fuß) genannten Wege werden hauptsächlich von Büroangestellten genutzt, die in ihrer Mittagspause trockenen Fußes und stets im Warmen die nötigen Einkäufe erledigen können oder einfach nur einen Kaffee an der nächsten Ecke trinken gehen.
Sonntags sind die meisten Skywalks wie auch viele Geschäfte geschlossen. Anders als man es aus den USA vielleicht gewohnt ist, haben hier selbst so große Einkaufszentren wie das Eaton Shopping Center oder der Einzelhandel auf der Stephen’s Mall begrenzte Öffnungszeiten.

Übernachtungsmöglichkeiten gibt es viele in der Innenstadt. Für den etwas schmaleren Geldbeutel hält der Banff Trail eine große Auswahl an Unterkünften bereit. Nahezu jede Motelkette ist hier vertreten. Diese Unterkünfte sind vielleicht auch für Autofahrer besser geeignet, da man so nicht in die Stadt fahren muss und kostenlos parken kann.
Mit dem C-Train (Straßenbahn) gelangt man in wenigen Minuten von hier in die Innenstadt, wo sich auch die meisten Restaurants befinden.

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