Icefields Parkway

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Sehenswertes / Landkarte

Icefields Parkway

zum Seitenanfang Athabasca Falls (am km 31)

Auf seinem Weg flussabwärts befördert der Athabasca River eine Menge Sand und Gestein. Dieses Material nimmt genauso wie das Wasser seinen Weg durch die engen Felswände bei den Athabasca Falls und schleifen diese glatt bzw. höhlen sie aus.
Den Blick auf die Fälle kann man von einer Aussichtsplattform gegenüber dem großangelegten Parkplatz oder von einer Fußgängerbrücke unterhalb der Straßenbrücke genießen, doch selten allein. Meist wird man vor den großen Touristenströmen auf den gut ausgebauten Spazierwegen hergeschoben.

Athabasca Falls am Icefields Parkway Aufgenommen am: 03.06.2004 Athabasca Falls am Icefields Parkway

zum Seitenanfang Sunwapta Falls (am km 55)

Einen Abstecher wert sind die Sunwapta-Falls. Hier fließt das Wasser durch eine tief eingeschnittene schmale Schlucht. Mit einer gewaltigen Strömung bewegt sich der Fluss durch den tiefen Canyon und trifft dahinter auf den Athabasca River.
Sunwapta ist übrigens ein Wort der Stoney-Indianer und bedeutet "Reisendes Wasser".

Sunwapta Falls am Icefields Parkway Aufgenommen am: 03.06.2004 Sunwapta Falls am Icefields Parkway

zum Seitenanfang Columbia Icefield (am km 103)

Mit einem speziellen Raupenfahrzeug, dem sogenannten „Snowcoach“, kann auch der normale Tourist Exkursionen auf das Eis unternehmen. Die dicken Räder des Busses haben kein Problem, im Schotter richtig zu greifen, wenn es auf den ersten Metern hinter dem Abfahrtspunkt ein wenig steiler bergab geht. Damit der Dreck nun nicht aufs Eis getragen wird, durchquert der Bus einen kleinen Bach mit dem sehr technischen Namen „Bus Tire Wash“ (Busreifenwaschstraße).
Auf dem Athabasca Gletscher angekommen, kann man aussteigen und für ein paar Minuten auf dem Eis herumlaufen, was ungewöhnlich gut klappt. Am Rande des Buswendeplatzes fließt geschmolzenes Eis talwärts ab. Das Wasser ist eiskalt und leicht grünlich. Man kann es sogar trinken und es schmeckt sehr erfrischend.

Snow Coaches auf dem Columbia Icefield Aufgenommen am: 03.06.2004 Snow Coaches auf dem Columbia Icefield
Snow Coaches auf dem Columbia Icefield Aufgenommen am: 03.06.2004 Columbia Icefield am Icefields Parkway, Jasper NP

zum Seitenanfang Mistaya Canyon (am km 159)

Von einem Parkplatz direkt am Icefields Parkway führt ein kurzer Wanderweg zum Mistaya Canyon, einer Felsklamm, die von dem tosenden Wildwasser des Mistaya River aus dem Kalkgestein gefräst wurde. Senkrecht und teilweise sehr verwinkelt gehen die Felswände nach unten. Auf dem Grund ist das kleine Flüsschen zu sehen, das hierfür verantwortlich ist.
Weiter über eine Brücke gelangt man zum fünf Kilometer entfernten Sarbach Lookout nahe der Stelle, an der sich die drei Flüsse Mistaya, Howse und North Saskatchewan treffen, um gemeinsam nach Osten durch die Ketten der Rockies zu brechen.

Mistaya Canyon am Icefields Parkway, Banff NP Aufgenommen am: 03.06.2004 Mistaya Canyon am Icefields Parkway, Banff NP

zum Seitenanfang Peyto Lake / Bow Summit (am km 190)

Am 2088 m hohen Bow Summit liegt versteckt in einer Senke der Peyto Lake. Vom oberen Parkplatz führt ein kurzer Weg zu einem Aussichtspunkt, von wo aus man sich von der absoluten Schönheit dieses türkisfarbenen Sees verzaubern lassen kann.
Im Juli und August gesellt sich zum eh schon einmaligen Bild eine blühende alpine Hochwiese.
Selbst, wenn der obere Parkplatz wegen Schneefalls gesperrt ist, sollte man es doch versuchen, vom unteren Parkplatz zu Fuß hoch zum Aussichtspunkt zu laufen und einen Blick auf den teilweise vereisten und anschließend zugeschneiten See zu erhaschen.

Peyto Lake am Icefields Parkway, Banff NP Anfang Juni liegt hier oben noch genügend Schnee, dass der obere Parkplatz gesperrt ist. Aber kein Grund für mich, den Besuch aufzugeben. Aufgenommen am: 03.06.2004 Peyto Lake am Icefields Parkway, Banff NP

zum Seitenanfang Bow Lake / Hektor Lake

Leichter zugänglich, aber von nicht minder beeindruckender Schönheit sind die Seen des Talbodens, der Hector und der Bow Lake, die mit ihrem irisierenden Türkisgrün inmitten tiefdunkler Fichtenwaldungen bezaubern.
Die merkwürdige Lichtbrechung ist eine Folge des Gletscher-Silts, einem zu mehlfeinem Staub zermahlenden Gestein, das nicht sedimentiert und jene außergewöhnliche Lichtbrechung von Blau zu Grün verursacht. Poetisch wird dieses Mehl auch „Rock Flower“ genannt.
Der Bow Lake liegt zwischen Peyto- und Hector Lake direkt neben dem Icefields Parkway, der Hector Lake leicht versteckt in einem Fichtenwald. An beiden Seen lässt es sich gut picknicken.

Bow Lake am Icefields Parkway, Banff NP Aufgenommen am: 03.06.2004 Bow Lake am Icefields Parkway, Banff NP

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