Victoria

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Reiseberichte:

2004 Kanada
Verbesserungsvorschläge?

Stadtplan / Sehenswertes

Downtown Victoria

besondere Gebäude

zum Seitenanfang The Fairmont Empress Hotel

The Empress Hotel, Victoria Aufgenommen am: 22.05.2004 Seit 1908, als das traditionsreiche Hotel seine Pforten geöffnet hat, wird täglich um 5 Uhr der Nachmittagstee gereicht. Mehr als 800 Gäste täglich genießen dieses sehr britische Ritual, das sind weit mehr als in den meisten Londoner Hotels.
Im Jahre 1965 stand lange Zeit auf der Kippe, was sich heute viele Touristen gerne ansehen: Das Hotel war heruntergekommen und man überlegte, es durch einen modernen Neubau zu ersetzen. Örtliche Zeitungen warnten, dass mit dem Abriss des alten Gebäudes wohl auch viele Touristen ausbleiben werden. Der Einspruch hatte Erfolg und so beschloss man 1966, das Hotel für 4 Millionen Dollar komplett zu renovieren.
1989 stand die nächste Renovierung an. Diesmal war aber von Anfang an klar, dass man dem Hotel kein neues Image verpassen wollte, sondern zur ursprünglichen Eleganz zurückzukehren. Immerhin haben unter dem Dach des efeuumrankten Empress Hotels schon Könige, Königinnen wie auch berühmte Hollywoodlegenden genächtigt.

Nebenbei: In einem Seitenflügel des Hotels ist die Miniature World untergebracht, allerdings finde ich sie persönlich nicht unbedingt sehenswert. Außer einer langen Anlage, die die wichtigsten Orte entlang der transkontinentalen Eisenbahnlinie darstellt werden größtenteils nur Schlachtfelder von irgendwelchen Auseinandersetzungen ausgestellt.

Das Empress Hotel blickt direkt auf den Inner Harbour, dessen Uferpromenade jeden Nachmittag und Abend von zahlreichen Straßenkünstlern als Bühne genutzt wird. Hier ist einfach immer etwas los.

zum Seitenanfang B.C. Parliament Buildings

Parlamentsgebäude bei Nacht Victoria ist die Hauptstadt der Provinz British Columbia. Aufgenommen am: 22.05.2004 Ebenfalls am Hafen in Blickweite zum Empress Hotel steht das prächtige Parlamentsgebäude inmitten großzügiger, gepflegter Grünanlagen. Von der Spitze der Kuppel glänzt die Statue von Captain George Vancouver, der die nach ihm benannte Insel als erster umrundete.
Das aus gewaltigen Steinquadern erbaute Gebäude wurde von Francis M. Rattenburry entworfen und wurde gerade noch rechtzeitig zum diamantenen Thronjubiläum von Queen Victoria im Jahr 1897 fertiggestellt.
Jeden Abend beleuchten Tausende kleine Lampen die Silhouette des Gebäudes. Man könnte meinen, man hätte einen Vertrag mit Disney gemacht. In der Nachbarschaft gibt es noch einige andere Häuser, die auf diesen kitschigen Trip aufgesprungen sind und ebenfalls ihre Häuser derart beleuchten. Obwohl es eigentlich wirklich kitschig ist, würde Victoria etwas besonderes fehlen, wenn das Parlament nicht mehr beleuchtet werden würde, was schon häufiger erörtert wurde.

zum Seitenanfang Royal B.C. Museum

Selbst wenn man für Museumsbesuche nicht besonders viel übrig hat, ist wohl das Royal BC Museum die richtige Adresse bei einem Victoria Besuch, denn dort wird die gesamte Indianerkultur der Nordwestküste äußerst anschaulich präsentiert - nicht nur anhand von Totempfählen, etc. Außerdem gibt's dort auch eine ausgezeichnete Ausstellung zur Geschichte British Columbias.
Und wenn man die Küstenindianer Westkanadas verstehen will, ist dieses Museum ein Muss.
Es gibt sehr gute Ausstellungen über Geologie, Vegetation und die Tierwelt, mit vielen Modellen die unglaublich realitätsnah sind. Es gibt zudem Bereiche, die den Ureinwohnern British Columbias gewidmet sind. Eine Stadt aus dem 19.Jahrhundert und dem frühen 20.Jahrhundert ist mit Gebäuden und Gegenständen dargestellt. In den außen liegenden Gärten sind viele, in British Columbia beheimatete, Wildblumen zu betrachten.

Shoppen / Flanieren

zum Seitenanfang Market Square

Der Market Square liegt in der eigentlichen “Altstadt” Victorias, von der gesagt wird, dass sie im Gegensatz zur restlichen Stadt nie ein Stück vom “ole England” war. Zur Blüte der Stadt im späten 19. Jahrhundert war “Old Town” das kommerzielle Zentrum der Stadt, wo sich Händler, Handwerker, Gastwirte, Spieler, Opiumhändler usw. ansiedelten. Die Gebäude beherbergten Hotels, Saloons, Lagerhallen und Geschäfte.
Der ganze Bereich wurde nun völlig renoviert und präsentiert heute eine Vielzahl von verschiedenen Geschäften. Es herrscht eine angenehme entspannte Stimmung und nicht mehr die Hektik früherer Tage. Rund um den Platz im Innenhof eines Häuserblocks reihen sich Läden, Galerien und Restaurants auf zwei Ebenen aneinander. Die obere Ebene ist über verwickelt angebrachte Holzwege erreichbar.

Parks

zum Seitenanfang Butchart Gardens

italienischer Garten in den Butchart Gardens Aufgenommen am: 23.05.2004 Die Butchart Gardens liegen etwa 21 Kilometer nördlich der Stadt und erstrecken sich über 22 Hektar. Über eine Million Pflanzen werden jedes Jahr neu gesetzt, um von März bis Oktober eine ununterbrochene Blüte zu gewährleisten. Ebenso viele Besucher strömen jährlich in den Park, der aufgrund ganzjähriger Schönheit einen internationalen Ruf als erstklassiger Schaugarten an Kanadas Westküste genießt.
Neben der Schönheit der Blumen erfreuen sich die Besucher aber auch am Unterhaltungsprogramm und der dekorativen Beleuchtung, die ihnen in jeden Sommer und zu Weihnachten geboten wird.

Sunken Garden in den Butchart Gardens Aufgenommen am: 23.05.2004 Der Frühling beginnt mit einer Ausstellung von mehr als 250 000 Osterglocken und Tulpen. Zeitgleich bietet der Versunkene Garten ein Meer an Frühlingsblüten. Hunderte von blühenden Sträuchern und Bäumen, Rhododendren, Azaleen und Hartriegel zeigen ihre Knospen.
Im Sommer wird der Rosengarten mit seiner extravaganten Farbenpracht zur zentralen Attraktion für Besucher. Die sich ständig verändernden Beete mit einjährigen Blumen sorgen für Farbe ohne Unterlass.
Nach Einbruch der Dunkelheit sind die Gärten festlich beleuchtet, und an den meisten Abenden in der Woche findet ein musikalisches Unterhaltungsprogramm statt. Ebenso die Feuerwerksdarbietungen an Samstagen finden großen Anklang.
farbenfrohe Blumenwelt in den Butchart Gardens Aufgenommen am: 23.05.2004 Die Herbstfarben erreichen im Oktober ihren Höhepunkt, wenn die Ahornbäume im Japanischen Garten in flammendem Rot und Rostbraun leuchten und Arbutusbäume und Buchen mit ihren eigenen Farben zu dieser herbstlichen Kulisse beitragen. Jetzt ist die Jahreszeit der Begonien und Dahlien.
Im Winter schließlich wird die Weihnachtszeit mit Tausenden von bunten Lichtern und glänzenden Weihnachtsschmuck gefeiert.

Angefangen hatte alles einmal im etwas tiefer gelegenen Sunken Garden. Hier begann Jennie Butchart, Ehefrau eines der Vorreiter in der Zementherstellung in Kanada, im Jahre 1904 mit der Verschönerung eines stillgelegten Steinbruchs.
Im ehemaligen Wohnhaus der Familie, mit Blick auf den auf den Italienischen Garten, ist eine Ausstellung über die Geschichte von Butchart Gardens zu sehen. Nachmittags wird traditionell zu einer Tasse Tee eingeladen.

zum Seitenanfang Beacon Hill Park

Ausblick auf den Olympic NP Am südlichen Ende des Beacon Hill Parks über die Straße und man steht am Ufer des Pazifik. In einiger Entfernung kann man bis in die USA hinüberblicken zum Olympic NP. Aufgenommen am: 22.05.2004 Nur wenige Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt liegt der ruhige Beacon Hill Park. Man folgt dazu einfach der Straße vor dem Empress Hotel in Richtung Süden, lässt das Parlamentsgebäude rechts liegen und erreicht recht bald den ersten von zahllosen Eingängen in den Park. Die Anlage wurde 1850 angelegt und beherbergt Seen, Gärten, Bäche, ein Vogelhaus, einen Kricketplatz und einen Streichelzoo.
Am Südende des Parks überquert man die Küstenstraße und steht nun direkt an der Meeresstraße von Juan de Fuca. Ohne große Mühe kann man in der Ferne den Olympic Nationalberg mit seinen schneebedeckten Bergen im amerikanischen Bundesstaat Washington erkennen. Auf versteckten Treppen kann man sogar bis ans Wasser heruntergehen und manch schönen Sonnenuntergang erleben.

zum Seitenanfang Scenic Marine Drive

Diese Prachtstraße verläuft an der Süd- und Südostküste Victorias. Man startet entweder vom Fisherman's Wharf oder vom Südende des Beacon Hill Park und fährt etwa 13 km an der Küste bzw. in Küstennähe entlang, bis man Oak Bay erreicht, eine der reichsten Villenviertel der Stadt.
Dabei befährt man verschiedene Straßen, die entweder gut ausgeschildert sind, oder man hält sich stets rechts, wenn dort nicht gerade eine Sackgasse auftaucht.
Während der Fahrt genießt man immer wieder herrliche Ausblicke auf reizvolle Buchten, die Wasserstraße Juan de Fuca Strait und den gegenüberliegenden Olympic National Park im US-Staat Washington.
Beim Beacon Hill Parks, am Ende der Douglas Street, markiert ein Pfosten die Meile "0" des Trans Canada Highway, der über 8000 km quer durch ganz Kanada bis St. John auf Neufundland verläuft.

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