Wells Gray PP

Startseite > Reiseziele > Kanada > British Columbia > Wells Gray PP > Parkplan / Sehenswertes

Präsentation:

Beschreibung Parkplan / Sehenswertes Touristeninformation Fotogalerie Links

Reiseberichte:

2004 Kanada
Verbesserungsvorschläge?

Parkplan / Sehenswertes

Wells Gray PP

Wasserfälle

zum SeitenanfangHelmcken Falls

Helmcken Falls, Wells Gray PP An dieser Stelle fällt der Murtle River rund 137 Meter in die Tiefe. Aufgenommen am: 31.05.2004 Die größten Touristenmaßen des Parks gruppieren sich am bekanntesten Wasserfall des Parks, den Helmcken Falls. Rund 137 Meter stürzt der Murtle River an dieser Stelle in die Tiefe.
Das besondere an den Helmcken Falls ist seine Form. Das Wasser schießt aus einem Felseinschnitt heraus und fällt im freien Fall in einen großen Kessel.

Der Parkplatz kann mit jedem Auto, Wohnmobil oder Bus erreicht werden. Von dort sind es nur wenige Schritte bis zum gut ausgebauten Aussichtspunkt. Wer sich mit diesem Anblick noch nicht zufrieden geben möchte, sollte ein Stück am Rand entlang Richtung Westen wandern, denn hier eröffnen sich nicht nur Blicke auf die gegenüberliegende, senkrecht hoch aufragende Felswand, sondern auch auf den Zusammenfluss von Clearwater- und Murtle River.

zum SeitenanfangDawson Falls

Dawson Falls im Wells Gray PP Bevor sich der Murtle River den Helmcken Falls nähert, fällt er hier über die etwa 91 Meter breiten Dawson Falls. Aufgenommen am: 31.05.2004 Die Dawson Falls bestechen durch ihre Breite und weniger durch ihre Höhe. Bevor der Murtle River sich den Helmcken Falls nähert, fällt er an dieser Stelle 18 Meter in die Tiefe, allerdings auf einer Breite von 91 Metern, was den Fällen auch den Spitznamen ,Little Niagara Falls’ eingebracht hat.
Der Parkplatz befindet sich direkt neben der Hauptstraße des Parks. Von hier sind es etwa 5 Minuten Spaziergang bis zu den Fällen.

zum SeitenanfangSpahats Falls

Nachdem man von Clearwater nicht mal die Hälfte der Strecke zum Parkeingang des Wells Gray PP zurückgelegt hat, liegen die Spahats Falls in einem eigenen kleinen Provinzpark am Wegesrand.
Mitten im Wald befindet sich ein weit in das Lavagestein gefressener, 120 m tiefer Canyon, der urplötzlich abbricht und aus dem der Spahats Creek herausschießt und rund 60 Meter in die Tiefe stürzt. Das ganze Bild erinnert an eine Kleinausgabe der Helmcken Falls. Genau der richtige Auftakt, bevor es zu seinem großen Bruder im Park geht.
Vom Parkplatz sind es etwa 5 Minuten zu Fuß bis zum Aussichtspunkt.

zum Seitenanfang Osprey Falls

Dieser Wasserfall liegt in der Nähe des Clearwater Lake und ist auf einer kurzen aber steilen Wanderung erreichbar. Auch wenn der Weg selten aus dem Wald herausführt, so ist dieser Bereich wenigstens nicht so touristisch überlaufen wie manch anderer Teil des Parks.

Wanderwege

zum SeitenanfangHelmcken Falls Trail

Dieser 4 km lange Weg südlich des Murtle River endet direkt oberhalb der berühmten Helmcken Falls. Die meiste Zeit verläuft er fast eben durch einen alten Wald entlang dem Fluss. Vor mehreren Jahren hat hier ein Sturm viele Bäume umgeknickt oder gefällt. Der Wald wurde so belassen, nur der Wanderweg wieder frei gesägt. Diesem Umstand verdankt der Weg ein richtig uriges Ambiente.
Mit der Zeit wird das Hintergrundrauschen immer lauter, bis man mit einem Mal an einer Felskante steht und die Ursache des Lärms erblickt: die 137 m hohen Helmcken Falls. Vorsicht ist geboten, denn es gibt keine Geländer. Man ist hier wesentlich näher am Geschehen als vom gegenüberliegenden Aussichtspunkt.
Etwas weiter den Weg entlang gibt es noch etliche geniale Gelegenheiten, die Fälle aus verschiedenen Perspektiven zu sehen zu bekommen.

zum SeitenanfangRay Farm Loop

Aussicht auf dem Ray Farm Loop Aufgenommen am: 31.05.2004 Ein 6 km langer, einfacher Rundweg führt von der Ray Farm zur Ray Mineral Springs und am Alice Lake vorbei zurück zur Farm. Ein Großteil der Strecke führt durch Waldgebiet und über zahlreiche kleinere Bäche.
Die Runde kann an zwei verschiedenen Punkten begonnen werden: entweder direkt an der Farm oder an der Brücke über den Lone Spoon Creek.

Ray Farm, Wells Gray PP Aufgenommen am: 31.05.2004 Die Ray Farm ist ein typisches Beispiel für die Pioniergeschichte anfangs des 20. Jahrhunderts. Um 1900 haben sich hier John Ray und seine Frau Alice ihren Traum erfüllt und in der Einsamkeit angesiedelt. Bis 1946 bewirtschafteten sie die Gegend um ihre Farm.
Heute macht der Schauplatz einen eher herunter gekommenen Eindruck. Einige Blockbauten stehen noch, andere sind bereits in sich zusammengefallen. Schautafeln informieren über die ersten Siedler in dieser Gegend und ein paar Schritte von der Farm entfernt liegen John und Alice begraben. Das Grab kann man besuchen.
An der weiter entfernt liegenden Mineralquelle steigt aus einem kleinen Basin eisenhaltiges Mineralwasser auf. Die Quelle sieht aus wie ein kleiner Minivulkan, doch obwohl auch das Nass wie kochendes Wasser an die Oberfläche sprudelt, so ist es doch eiskalt.

zum SeitenanfangBailey's Chute / West Lake Loop Trail

Stromschnellen auf dem Clearwater River Aufgenommen am: 31.05.2004 Ein sehr beliebter Wanderweg, vor allem Ende August / Anfang September, wenn die Lachse meist vergeblich versuchen, die Stromschnellen der Bailey’s Chute empor zu springen. Eine schier unmögliche Aufgabe. Die meisten Fische realisieren das auch irgendwann und laichen im ruhiger fließenden Wasser in der Horseshoe Bend weiter flussabwärts. West Lake am West Lake Loop Trail, Wells Gray PP Aufgenommen am: 31.05.2004 Die beste Zeit, um Lachse zu sehen, ist übrigens vor 9 Uhr morgens oder nach 16 Uhr, wenn die Sonne nicht direkt auf das Wasser scheint.
Im Juli, wenn der Wasserstand niedrig ist, sollte man sein Augenmerk auf Löcher im Felsen richten. Diese wurden meist von Kieselsteinen verursacht, die in Strudel gefangen waren und sich so wie eine Bohrmaschine in den Stein gegraben haben.
Bailey’s Chute befindet sich nur etwa 10 Minuten vom Parkplatz entfernt und ist leicht erreichbar. Später gabelt sich der Weg. Rechts geht es durch einen uralten Zedernwald zum West Lake hinauf, links dagegen relativ eben weiter entlang dem Clearwater River mit Ausblick auf einige weitere sehenswerte Wasserfälle wie den Marcus Falls oder Myanth Falls. Am Ende treffen sich beide Wege wieder und bilden zusammen den 4 km langen West Lake Loop Trail.

zum Seitenanfang Lakeshore- / Chain Meadows Trail

Der Trail beginnt am Clearwater Lake Campingplatz, am Ende der Hauptparkstraße. Zuerst geht es recht eben etwa 5 km am Ufer des Sees entlang, bevor der Weg in einen satten grünen Wald abzweigt und sich zu einem Aussichtspunkt hoch über dem See windet. Immer wieder sind Spuren von Vulkanismus erkennbar und die Aussicht auf die umliegenden Berge ist grandios. Der Rest des insgesamt 15 km langen Wanderwegs verläuft hauptsächlich durch ein Waldgebiet, vorbei an den Osprey Falls, wieder zurück zum Campground.

zum SeitenanfangDragon's Tongue Trail

Diese 4 km (One-Way) Wanderung durchquert eine der jüngsten Lava-Formationen des Parks.
Interessant ist auch der Wald, den man direkt zu Anfang durchquert. Hier stehen viele abgestorbene Birken. Sie waren einst die ersten Bäume, die nach einem Waldbrand wieder aus dem Boden geschossen kamen. Unter ihrem Schutz konnten im Unterholz andere Baumarten wie die Zeder heranwachsen.
Danach sollte man sich einen Abstecher zu den recht wilden Sticta Falls gönnen, bevor es weiter hinauf zur etwa 7500 Jahre alten Lava auf der ,Drachenzunge’ geht. Dazu folgt man an der Gabelung vor der Brücke über den Falls Creek einfach dem rechten Zweig und gelangt zu einem Ort, wo der Falls Creek seinem Namen alle Ehre erweist.
Wieder zurück zur Gabelung und über die Brücke gewandert, erreicht man schon bald The Grotto und damit den erste Eindruck der Drachenzunge. Weiche Sedimente wurden unter der harten, erstarrten Lava fort gespült und bildeten diese Höhle.
Ein Stück weiter teilt sich der Weg erneut und der Dragon’s Tongue Loop beginnt. Wählt man zuerst den linken Weg, so befinden sich auf den ersten Metern auf der rechten Seite etwa 3-4 Meter vom Trail entfernt Löcher in der Lava. Diese entstanden, als die Lava erkaltete, noch bevor die Bäume genügend Zeit hatten, vollständig zu verbrennen.

Aussichtspunkte

zum SeitenanfangGreen Mountain Viewing Tower

Green Mountain Viewing Tower, Wells Gray PP Aufgenommen am: 31.05.2004 Eine für amerikanische Verhältnisse recht kleine und enge Passstraße führt zum wohl schönsten Aussichtspunkt des Parks hinauf (nicht für lange Wohnmobile geeignet). Wem der Parkplatz noch nicht hoch genug ist, kann noch die paar Stufen auf den hölzernen Aussichtsturm hinauf steigen.
Bei gutem Wetter hat man eine unvergleichbare Fernsicht über den kompletten Südteil des Wells Gray PP, auf den schönen in der Ferne glitzernden Mahood Lake oder sogar bis zum Pyramid Mountain. Ein unglaubliches Panorama. Hier oben bekommt man auch einen guten Eindruck darüber, wie weitläufig die Wälder hier sind: Bäume, Bäume, nichts als Bäume, soweit das Auge reicht, ohne ein einziges Haus ausmachen zu können.

zum Seitenanfang Foot Lake Trail

Foot Lake ist eigentlich nur ein weiterer der zahlreichen Seen im Park, aber wer sich schon die Mühe macht, zum Green Mountain Viewing Tower hinaufzufahren, der kann den Besuch hier oben noch gerne mit dieser kurzen Wanderung zum See abrunden.
Die relativ kurze Wanderung führt durch ein Waldgebiet und endet am Ufer des Sees, der wiederum von großem Baumbestand umgeben ist. Schöne Motive ergeben sich, wenn sich ein tiefblauer Himmel im Wasser spiegelt.

Seen

zum Seitenanfang Clearwater Lake

Zwei rund 22km lange, nebeneinander liegende Seen sind ideal für Kanu-, Kajak- und Motorbootfreunde. Kanufahrer können den angrenzenden Azure Lake über eine 500m lange Tragestelle erreichen.
Insgesamt stehen 16 Campingplätze zur Verfügung, ein idealer Ausgangspunkt, um einige der spektakulären Wasserfälle des Wells Gray PP zu besichtigen, z.B. den Rainbow Falls.
Zudem sind die Seen ein gutes Revier zum Forellenangeln.

zum SeitenanfangMurtle Lake

Der Murtle Lake ist als größter "nur-Kanu" See in Nordamerika weltbekannt. Keine Motorboote sind auf dem landschaftlich malerisch gelegenen See erlaubt. Eingebettet in einem herrlichen Tal, weist der See eine durchschnittliche Breite von 3 km und eine rund 100 km lange Uferlinie auf. Die Größe des Sees macht ihn daher leider anfällig für stake Winde. Erhöhte Vorsicht ist geboten.
Der See kann von Blue River am Highway 5 aus über eine 27 km lange Schotterstraße erreicht werden. Ein Auto mit etwas mehr Bodenfreiheit wird wärmsten empfohlen. Vom Parkplatz sind es dann noch weitere 2,5 km Wanderweg bis zur Kanuwasserungsstelle.
Entlang dem Seeufer gibt es eine ganze Reihe Campingplätze sowie diverse Wanderwege, die vom See ins Hinterland starten, wie z.B. dem 5 km langen Strait Lake Trail, dem 7 km langen Wavy Alpine Trail, 7.5 km langen Central Mountain Trail, 4 km langen Anderson Lake Trail, 1.5 km langen File Creek Trail oder dem 5 km langen McDougall Falls Trail.

zum Seitenanfang