Yoho NP

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Parkplan / Sehenswertes

Yoho NP

zum Seitenanfang Spiral Tunnels

Güterzug im unteren Spiraltunnel, Yoho NP In Bildmitte verlassen die Loks gerade den Tunnel, darüber fährt die Mitte des Zuges gerade erst links in den Tunnel und ganz vorne sind die letzten Wagen desselben Zuges zu sehen. Aufgenommen am: 04.06.2004 Der Kicking Horse Pass stellte von Anfang an eine große Herausforderung für die Eisenbahner dar. Einst betrug das Gefälle an dieser Stelle 4,5%, was ohne Notausweichen und kurzen Zügen nie zu bewältigen war. Selbst Personenzüge fuhren auf diesem Abschnitt ohne Speisewagen, um Gewicht zu sparen. Trotzdem ereigneten sich auf der abschüssigen Strecke mehrere schwere Unfälle, weil die Güterwagen nicht mehr zu stoppen waren, wenn sie sich einmal selbstständig gemacht hatten.
1909 wurde der Pass durch die Vollendung des zweiten Spiraltunnels endlich entschärft.
Talwärts fahrend verschwindet der Zug zunächst auf der südlichen Seite im Berg, dreht praktisch darin um und kommt in entgegengesetzter Richtung eine Etage tiefer wieder heraus, überquert das komplette Tal in einem weiten Bogen (steht also wieder in Fahrtrichtung), Güterzug im oberen Spiraltunnel, Yoho NP Hier sieht man 2x denselben(!) Zug an unterschiedlichen Stellen: Oben haben die Loks den Tunnel bereits verlassen, wohingegen die letzten Waggons erst in denselben einfahren. Aufgenommen am: 05.06.2004 um dann in einer Rechtskurve im gegenüberliegenden Berg eine nahezu komplette Schleife zu fahren und abschließend das Tal ein zweites Mal zu überqueren. Es ist das perfekte Labyrinth, das von einem Aussichtspunkt direkt am Trans Kanada Highway bewundert werden kann, der an dieser Stelle ziemlich genau der alten Eisenbahnroute folgt.
Wenn man Glück hat und ein Güterzug lang genug ist, kann man ein besonderes Schauspiel miterleben. Man kann ein und denselben Zug an drei verschiedenen Stellen gleichzeitig sehen: Einmal, wie die Wagen unterhalb des Parkplatzes fahren, einmal, wie die Wagen am Berg entlang in Richtung Tunnel unterwegs sind und einmal, wie aus dem unteren Tunnelportal bereits die Lokomotiven auftauchen.

zum Seitenanfang Takakkaw Falls

Der Höhepunkt der Fahrt ins Tal des Yoho River liegt am Ende der Straße. Die Takakkaw Falls sind die höchsten Wasserfälle in Kanada. Über zwei Stufen geht es insgesamt fast 400 m in die Tiefe. Takakkaw bedeutet "der Großartige", was ein wahrlich passender Name ist, besonders, wenn im Frühsommer zur Schneeschmelze das Wasser aus dem Daly Gletscher hinzukommt.
Die Fahrt auf dieser Parkstraße erfordert teilweise gute Nerven. Den Abschnitt zwischen zwei Spitzkehren müssen beispielsweise größere Fahrzeuge wie Wohnmobile oder Busse rückwärts zurücklegen, da sie an den sehr engen Haarnadelkurven nicht wenden können. Anhänger sind auf der gesamten Straße verboten.
Jedes Jahr begraben gewaltige Lawinen die Straße unter sich, warum diese auch oft bis zum Sommer gesperrt bleibt.
Vom Parkplatz am Ende der 13 km langen Straße führt ein kurzer Wanderweg bis ganz nahe an die Fälle heran, die in erster Linie nicht durch Wassermassen, sondern durch die Fallhöhe begeistern.

Besonders imposant sind die Fälle im Frühsommer während der Schneeschmelze, kurz nachdem die Straße geöffnet wurde.
An den steilen Felswänden kann man oft kleine weiße Punkte beobachten. Dies sind die sehr scheuen und seltenen Schneeziegen.

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Etwas westlich von Field, der einzigen Ortschaft im Yoho Nationalpark, zweigt eine gut zu fahrende Stichstraße ab und führt an der Natural Bridge vorbei zum wunderschönen Emerald Lake, eingerahmt von zahlreichen vergletscherten Bergen.
Emerald Lake, Yoho NP Aufgenommen am: 04.06.2004 Der türkisfarbene See ist bei Angler, Kanufahrer und Wanderer sehr beliebt und unglaublich ruhig gelegen. Die einfließenden Bäche leiten eine Menge Gletschermehlpartikel in den See, die sich im Wasser nicht auflösen, sondern darin herum schwimmen und die grünen Wellen des Farbspektrums reflektieren. In der englischen Sprache werden diese Partikel „Rock Flower“ genannt.
Die President Range, die den See umgibt, war Anfang des 20. Jahrhunderts Ziel vieler Bergsteiger, unter anderem auch Sir Edmund Whymper, der schon das Matterhorn bezwungen hat. Verschiedene Wanderwege führen in die Berge. Ein Weg zum Beispiel führt 5,5 km steil bergauf zu einem hängenden Tal, in dem der Hamilton Lake liegt.
Aber auch für Flachlandtiroler ist gesorgt. Ein 5,2 km langer Rundweg führt einmal um den See herum. An der Nordseite des Sees kommt man dabei durch Schwemmland, das aus Erosionsmaterial der Gletscher besteht. Was sich hier nicht ablagert, verteilt sich nachher im See und gibt ihm seine unvergleichbare Farbe.

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Natural Bridge, Yoho NP Aufgenommen am: 04.06.2004 An der Straße zum Emerald Lake hat der Kicking Horse River eine kleine geologische Besonderheit erbaut. Obwohl der Fluss nicht gerade zu den mächtigsten Strömen zählt, hat er an dieser Stelle doch genug Kraft bewiesen, einen im Weg befindlichen Kalksteinfelsen zu untergraben. Übrig geblieben ist eine kleine, fast schon unscheinbare natürliche Brücke über den Fluss. Besonders reizvoll ist der Aufbau der S-förmigen Brücke: das Mittelstück scheint fast über dem kleinen Wasserfall zu schweben.

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Die Wapta Falls liegen am Ostende des Yoho National Parks. Hier fällt der Kicking Horse River, der einmal als Wapta (übersetzt: fließendes Wasser) bekannt war, 30 m in die Tiefe. Ist zwar nicht so hoch, dafür sind die Fälle aber ziemlich breit.
Vom Parkplatz führt ein etwa 2,4 km Wanderweg zu einem Aussichtspunkt auf den Wasserfall. Die Zufahrt zum Parkplatz ist nur für ostwärts fahrende Fahrzeuge möglich. Wer in die Gegenrichtung unterwegs ist, muss weiter Richtung Westen fahren und dann nach 3 km wenden.

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