
Der Landwasserviadukt ist wohl die bekannteste Eisenbahnbrücke der Schweiz. Der Viadukt ist 136m lang und 65 m hoch und befindet sich in der Nähe des Ortes Filisur in Graubünden. Darüber führt die Strecke der meterspurigen Rhätischen Bahn von Chur über Thusis, Tiefencastel und Filisur nach St. Moritz. Der Name leitet sich vom Fluss „Landwasser“ ab, das überquert wird. Der Bau begann im März 1901. Bereits im Oktober 1902 war feierliche Eröffnung.
Der Reiz der Brücke liegt vor allem darin, dass die Bahntrasse östlich direkt in den 216m langen Landwassertunnel mündet und das Brückenlager somit mitten in einem senkrecht abfallenden Felswand gelegt werden musste. Ferner verläuft die Strecke über den Viadukt in einer recht engen Rechtskurve, was gute Fotomöglichkeiten bietet – sowohl neben der Strecke als auch aus dem fahrenden Zug heraus.
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