Coal Mine Canyon

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Beschreibung / Touristeninfos

Reiseberichte:

2006 USA Südwesten
Verbesserungsvorschläge?

Beschreibung

Der Coal Mine Canyon liegt in Arizona, nicht weit entfernt von Tuba City. Sein Name geht zurück auf Kohle, die man gefunden hatte, doch glücklicherweise eignete sie sich wohl nicht zum kommerziellen Abbau, so dass der Canyon in seiner Schönheit erhalten geblieben ist. Einzig die im 19. Jahrhundert ansässigen Mormonen sollen hier ein wenig gebuddelt haben und die Bewohner von Tuba City nutzten sie zur Beheizung ihrer Häuser.

Anfahrtsskizze Coal Mine Canyon

Coal Mine Canyon Aufgenommen am: 27.04.2006 Der Canyon liegt zum größten Teil auf Hopi-Land, ein kleinerer Teil erstreckt sich bis ins Navajo-Reservat. Ein paar indianische Namen für die Schlucht lauten Honoo Jí (gezacktes Land) oder Leejin haageed. Der Sand des Canyons war bei ihnen schon immer beliebt gewesen, ließen sich daraus doch Farben für ihre handwerklichen Erzeugnisse herstellen.

Coal Mine Canyon Aufgenommen am: 27.04.2006 Am Canyonrand hinter einer markanten Windmühle, die sich gut zur Orientierung eignet, befindet sich ein kleiner Picknick-Platz, von dem man schon einen sehr guten Eindruck über den Canyon bekommt, der sich zum Horizont hin verbreitert. Von hier ist es ein leichtes, den Canyon südlich zu umrunden, um auch einen Blick von der anderen Seite und aus anderen Perspektiven in die Tiefe zu werfen.
Übrigens betreiben verschiedene Familien noch immer Viehzucht in der Nähe und so ist es nichts ungewöhnliches, wenn man am Picknickplatz Besuch von einem Esel, einer Kuh oder sonst welchen Tieren bekommt.

Coal Mine Canyon Aufgenommen am: 27.04.2006 Einen Weg ins Tal gibt es zwar auch, jedoch braucht man dafür erstens ein Permit und zweitens gestaltet sich gerade der erste Teil des Weges als kritisch, geht es doch über sehr weichen Sand steil hinab, wo man leicht ins Rutschen kommt. Entsprechend gutes Schuhwerk ist Grundvoraussetzung. Außerdem gilt es zu beachten, dass man hier auch wieder hochkommen muss. Runter zu rutschen mag einfach sein, aber denkt an den Rückweg!
Ist man erstmal auf dem Grund des Canyon, geht es wieder relativ eben dahin. Markierte Wege gibt’s zwar keine, jedoch hat sich ein Trampelpfad etabliert, den man auch schon von oben als solchen gut erkennen kann.
Allerdings soll der Blick von oben immer noch der schönste sein, wie ich es aus mehreren Berichten herausgelesen habe. Also, ob sich die Mühe lohnt, in die etwa 7km lange Schlucht hinab zu steigen, bleibt jedem selbst überlassen.

Viele vergleichen den Anblick mit dem Bryce Canyon, doch ich kann diese Ansicht nicht so ganz teilen. Es fehlen die für den Bryce Canyon typischen Nadelhölzer, die in der Landschaft grüne Aspekte setzen. Dafür wartet der Coal Mine Canyon mit wesentlich mehr Farben des Spektrums auf. Jeder ist auf seine Art wunderschön.

Weiter in östliche Richtung, wohin sich der Canyon öffnet, schließt sich der „Ha Ho No Geh Canyon“ an, der wesentlich breiter ist und ein komplett anderen Anblick bietet, bei weitem nicht so spektakulär wie der Coal Mine Canyon, fehlen hier doch die farbenfrohen zackigen Felsformationen.

Touristeninformationen

zum SeitenanfangAnreise

  • Von Tuba City, Arizona, fährt man auf dem Highway 264 etwa 12 Meilen Richtung Süden bis zum Milemarker 337. Nun biege man einfach die nächste Möglichkeit nach links in einen Feldweg ab.
    Am Horizont sollte eine Windmühle zu sehen sein, der beste Orientierungspunkt, dass man richtig abgebogen ist. Nun fährt man über die Staubstraßen einfach auf diese Windmühle zu und weiter an ihr vorbei. Als nächstes sollten Picknickplätze auftauchen und kurz bevor man sie erreicht, sieht man endlich auch den Coal Mine Canyon.
    Für diese kurze Fahrt abseits geteerter Straßen ist kein Geländewagen erforderlich. Angeblich sollen hier sogar schon Busse unterwegs gewesen sein. Bei schlechten Witterungsverhältnissen kann das etwa 500m lange Stück vom Highway zum Aussichtspunkt auch zu Fuß zurückgelegt werden.  

zum SeitenanfangEntfernungen

Die folgenden Entfernungen sind nur eine ungefähre Schätzung für den kürzesten Weg.
Die Fahrtzeiten verstehen sich als reine Fahrtzeiten ohne Pausen.

Page 151 km 94 Meilen (1,75 Stunden)
Grand Canyon NP South Rim 151 km 94 Meilen (2 Stunden)
Flagstaff 148 km 92 Meilen (1,75 Stunden)
Kayenta 137 km 89 Meilen (1,5 Stunden)
Monument Valley 181 km 113 Meilen (2 Stunden)
Canyon de Chelly NM (Chinle) 219 km 136 Meilen (2,75 Stunden)
 

zum SeitenanfangGründe für einen Besuch

  • lässt sich gut in eine Etappe Grand Canyon South Rim - Monument Valley oder Grand Canyon South Rim - Page einbauen
  • einfach zu erreichen, aber dennoch nicht überlaufen 

zum SeitenanfangGründe gegen einen Besuch

  • je nach Route bedeutet es schon eine Stunde Umweg, um den Canyon einzubauen, der sich aber lohnt, wenn man Zeit dafür hat 

zum Seitenanfangoptimale Besuchszeit

  • Da man relativ leicht um den Canyonrand herum laufen kann, ist somit Gegenlicht einfach auszugleichen und damit der Coal Mine Canyon zu jeder Tageszeit besuchbar. Optimal würde ich jetzt einmal die Mittagszeit nennen, weil dann die Schatten am kürzesten sind. 
  • Wer in den Canyon wandern möchte, sollte möglichst außerhalb des Sommers reisen, denn sonst wird es schnell ziemlich heiß und es fehlt der nötige Schatten im Canyon. 

zum SeitenanfangZeitbedarf

  • Da ich nicht im Canyon gewandert bin, kann ich darüber keine Aussage treffen. Den anderen, die sich mit dem Blick in den Canyon begnügen können, werden wohl bis zu einer Stunde ausreichen, um die Landschaft auf sich wirken zu lassen. 
 

zum SeitenanfangFotogalerie

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Coal Mine Canyon

Oberhalb des Abgrunds ist links die wegweisende Windmühle und rechts unser Auto zu sehen.
Aufgenommen am: 27.04.2006

Coal Mine Canyon

Aufgenommen am: 27.04.2006

Coal Mine Canyon

Aufgenommen am: 27.04.2006

Coal Mine Canyon

Aufgenommen am: 27.04.2006

Coal Mine Canyon

Aufgenommen am: 27.04.2006
 

zum Seitenanfangmein Fazit

Kleines Highlight, das keine großen Mühen verursacht und einfach nur schön ist. Schon allein, um hier einfach nur am Rand zu sitzen und ein Picknick zu machen, würde ich wiederkommen.

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