Black Canyon of the Gunnison NP

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Sehenswertes:

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Reiseberichte:

2007 USA-Querung per Zug 2002 USA Südwesten 2001 USA Südwesten
Verbesserungsvorschläge?

Beschreibung

Im Zuge der allgemeinen Aufschichtung, die auch das Colorado-Plateau formte, wurde die Gunnison-Verwerfung geschaffen, eine kuppelförmige Landschaftsoberfläche.
Wie gewöhnlich bei Schichtungsbewegungen dieses gigantischen Ausmaßes wurde auch hier - durch Spalten und Risse in der Erdkruste - vulkanische Aktivität möglich.
Eine Panzerschicht aus relativ weichem Vulkangestein lagerte sich oberhalb härteren kristallinen Gesteins ab. Die Vulkanschicht ist durchgängig durchzogen von senkrechten Rissen, die mit harter
Lava gefüllt sind. Sehr gut sind diese Risse samt Füllung im ganzen Canyon zu sehen, da die Lava anders gefärbt ist als die Umgebung.
Vor etwa 2 Millionen Jahren begann dann der Gunnison River, sich diesen Canyon als Flussbett auszugraben, bis heute mehr als 500m tief. Auch heute noch hält die Erosion an, allerdings vermindert durch den Staudamm am Osteingang des Parks, der der Strom- und Wasserversorgung dient.

Im abgrundtiefen, über 70 km langen Canyon durchbricht der Gunnison mit starkem Gefälle eine aus grauschwarzen Graniten bestehende Kette der Rocky Mountains. Der spektakulärste, etwa 20 km lange Abschnitt wird durch Stichstraßen erschlossen.

Der Black Canyon of the Gunnison fordert in erster Linie zum geruhsamen Beschauen und zum Spaziergang auf. Zahlreiche herrliche Aussichtspunkte auf beiden Seiten der Schlucht geben Gelegenheit zum Genießen. Die schroffen, scharfkantigen Canyonwände sind 530 bis 740 m hoch, der Abstand zwischen den Canyonrändern (auf 2400 m Höhe) beträgt an der engsten Stelle lediglich 400 m, im innern der Schlucht ganze 12 m. Daraus erschließt sich auch die Namensgebung, denn nach unten dringen nur wenige Stunden am Tag Sonnenstrahlen, und im Schatten wirken die ohnehin dunklen Felswände fast schwarz.
Eine Brücke über die Schlucht ist der Wunschtraum der Parkverwaltung und angeblich seit Jahren in Planung.
Karte Black Canyon of the Gunnison NP

Sehenswertes

zum SeitenanfangRock Point / Devils Lookout

Zum Rock Point und dem Devil's Lookout und führen leichte, gut begehbare Spazierwege.

zum SeitenanfangCedar Point Nature Trail / Painted Wall

Auf dem nur 500 Meter kurzen Cedar Point Nature Trail spaziert man zu zwei Aussichtspunkten, von denen die von hellerem Felsmaterial durchzogene, fast marmoriert wirkende Painted Wall, die mit knapp 700 Metern die höchste durchgehende Felswand Colorados sein soll, zu sehen ist.
Painted Wall im Black Canyon of the Gunnison NP
Aufgenommen am: 06.06.2001
 Painted Wall im Black Canyon of the Gunnison NP
Painted Wall, Black Canyon of the Gunnison NP
Aufgenommen am: 20.09.2002
Painted Wall, Black Canyon of the Gunnison NP

zum SeitenanfangHigh Point / Warner Point Nature Trail

Vom Ende der Straße am High Point, wo der Fluss 820 Meter tief liegt, führt der knapp einen Kilometer lange Warner Point Nature Trail zu einem fabelhaften Aussichtspunkt. Auf dem Weg dorthin sollte man sich einmal von der Schlucht abwenden und einen Blick auf die meist schneebedeckt Rocky Mountains in der Ferne und das flache grüne Weideland davor werfen.
Blick auf die schneebedeckten Rocky Mountains
Dieser Blick eröffnet sich, wenn man im Black Canyon of the Gunnison NP am High Point ein paar Meter auf dem Warner Point Nature Trail läuft und dann nach links zurückblickt.
Aufgenommen am: 06.06.2001
Blick auf die schneebedeckten Rocky Mountains
Blick auf die schneebedeckten Rocky Mountains
Dieser Blick eröffnet sich, wenn man im Black Canyon of the Gunnison NP am High Point ein paar Meter auf dem Warner Point Nature Trail läuft und dann nach links zurückblickt.
Aufgenommen am: 20.09.2002
Blick auf die schneebedeckten Rocky Mountains
Warner Point, Black Canyon of the Gunnison NP
Tief unten im Schatten fließt der Gunnison River.
Aufgenommen am: 20.09.2002
Warner Point, Black Canyon of the Gunnison NP
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