Black Canyon of the Gunnison NP

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Beschreibung

Geologie

Im Zuge der allgemeinen Aufschichtung, die auch das Colorado-Plateau formte, wurde die Gunnison-Verwerfung geschaffen, eine kuppelförmige Landschaftsoberfläche.
Wie gewöhnlich bei Schichtungsbewegungen dieses gigantischen Ausmaßes wurde auch hier - durch Spalten und Risse in der Erdkruste - vulkanische Aktivität möglich.
Eine Panzerschicht aus relativ weichem Vulkangestein lagerte sich oberhalb härteren kristallinen Gesteins ab. Die Vulkanschicht ist durchgängig durchzogen von senkrechten Rissen, die mit harter
Lava gefüllt sind. Sehr gut sind diese Risse samt Füllung im ganzen Canyon zu sehen, da die Lava anders gefärbt ist als die Umgebung.
Vor etwa 2 Millionen Jahren begann dann der Gunnison River, sich diesen Canyon als Flussbett auszugraben, bis heute mehr als 500 m tief. Auch heute noch hält die Erosion an, allerdings vermindert durch den Staudamm am Osteingang des Parks, der der Strom- und Wasserversorgung dient.

Pflanzenwelt

Die Ränder sind bewaldet. Die Vegetation ist halbwüstenhaft.
Man findet Eichen, Wacholder und bis zu 740 Jahre alte mexikanische Steinkiefern vor.
In den Sommermonaten leuchten die roten Blüten des Indian Paintbrush.

Tierwelt

Wer mit Muße betrachtend am Canyonrand steht, dem fallen schon nach kurzem die zahlreichen
Bussarde, Falken und Goldadler auf. Dutzende von ihnen kreisen in der Thermik des Canyon und
lauern auf Beute. In der steilen Canyonwand und den Wäldern oben um die Kanten leben zahlreiche
Mule Deers, die für Amerika so typischen Rehe mit den ungewöhnlich großen Ohren.

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