San Juan Skyway

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Landkarte / Sehenswertes

San Juan Skyway

zum Seitenanfang Durango

Die Stadt mit dem hübschen viktorianischen Stadtkern, die als Eisenbahnstadt der Denver & Rio Grande Railroad geplant war und während der Gold- und Silberbooms heranwuchs, zählt rund 14000 Einwohner.
Mit der Eröffnung der Eisenbahnlinie nach Silverton 1881 wurde die Kleinstadt in den bewaldeten San Juan Mountains zum wichtigen Versorgungspunkt der benachbarten Mienenorte. Hier wurde das Erz aus den Mienen der Umgebung in Schmelzwerken weiterverarbeitet.
Heute ist es ruhiger hier, doch die viktorianischen Fassaden und gemütlichen Saloons entlang der bahnhofsnahen Main Avenue stammen noch aus jener Zeit und sorgen für Wildwestflair im heute sehr beliebten Erholungsort, wie das 1887 aus roten Backsteinen erbaute Strater Hotel nördlich des Bahnhofs mit 93 zeitgenössisch eingerichteten Zimmern. Für Abendunterhaltung sorgen Klavierspieler und Saloongirls. Im Theater wird eine Tanz- und Musikshow im Stil des 19. Jh. geboten.
Rancher mit großen Cowboyhüten und Farmer aus dem Umland kommen zum Einkaufen hierher, doch vor allem sind es die Touristen, die die Main Avenue bevölkern, um mit den historischen Schmalspur-Dampfzug der Durango & Silverton Narrow Gauge Railroad, gemieteten Mountainbikes oder Wildwasserschlauchbooten auf dem Animas River zu fahren oder die Ruinen der Indianerdörfer im Mesa Verde National Park zu besichtigen.

zum Seitenanfang Million Dollar Highway (Durango - Silverton)

Die Weiterreise von Durango Richtung Norden erfolgt entlang der US-550, auch San Juan Skyway genannt, die durch die großartige Gebirgsszenerie der San Juan Mountains etwa parallel zur Bahnlinie nach Norden verläuft. Zwischen Rockwood und Hermosa kreuzt die schnaubende und qualmende Eisenbahn zweimal die Straße.
Als Zweitnamen trägt die US 550 bis Silverton die Bezeichnung Million Dollar Highway. Die Frage, ob sich der Name auf die immensen Kosten für den Straßenbau, den gewaltigen Wert der Goldfunde in der Region oder das unbezahlbare Panorama bezieht, bleibt offen, sicher ist, dass der Million Dollar Highway mit mehreren hohen Pässen eine der sehenswertesten Bergstraßen der südlichen Rocky Mountains ist.
Auf der anderen Seite geht es hinunter zu dem malerischen Örtchen Silverton, das in einer Senke zwischen Dreitausendern liegt.

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Der vormalige Bergwerksort mit seinen etwa 700 Einwohnern hat noch viel von seinem alten Charme bewahrt und wird dank seiner farbenprächtigen Holzhäuser und historischen Fassaden aus der Jahrhundertwende bis heute gern als Filmkulisse genutzt: Kahle Bergflanken ringsum, klapprige Wildwestfassaden entlang der teils noch ungeteerten Straßen.
Silverton Die Nebenstraßen sind in Silverton nicht asphaltiert. Aufgenommen am: 19.09.2002 Die ersten Glücksritter schlugen dort 1871 ihr Lager auf und wurden bald fündig. Statt auf das erhoffte Gold stießen sie ,nur’ auf Silbervorkommen, das allerdings gleich tonnenweise. Der Name war geboren – so jedenfalls will es die Legende. Mit Ankunft der Eisenbahn anno 1882 waren seinerzeit die Transportprobleme gelöst, und die Stadt boomte.
Aus jenen Tagen stammen Bergwerke, das Gerichtsgebäude mit der goldenen Kuppel und das Grand Imperial Hotel, in dem die Silberbarone abzusteigen pflegten.
Das letzte Bergwerk schloss erst 1991, und seither hat der Tourismus das Städtchen vor dem Schicksal einer Geisterstadt bewahrt.
Mitten im Zentrum halten schmauchend die Nostalgiezüge der Durango & Silverton Narrow Gauge Railroad, ohne deren Touristenstrom die Stadt wohl längst in Vergessenheit geraten wäre.
In der Umgebung liegen zahlreiche, meist nur mit dem Jeep auf abenteuerlichen Pisten erreichbare
verlassene Silbermienen sowie Ghost Towns.

zum Seitenanfang Red Mountain Pass (Silverton - Ouray)

Anschließend geht es steil hoch zum 3355 m hohen Red Mountain Pass. Der Abschnitt musste mit enormen Aufwand aus dem senkrechten Fels gesprengt werden. In Kehren schraubt sich die Straße über den Pass zum idyllisch in einem Talkessel gelegenen Hochgebirgsstädtchen Ouray, das man auch als die kleine Schweiz der USA bezeichnet, am Uncompahgre River.

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Wie nicht anders zu erwarten, verdankt auch dieser Ort sein Bestehen dem Bergbau. Nach wie vor sind einige kleine Minen in der Umgebung in Betrieb, wichtigste Einnahmequelle aber ist heute der Tourismus. Der Name Ouray (= der Pfeil) stammt vom Häuptling der Ute-Indianer, die sich hier noch vor den ersten Silberfunden 1875 und dem Herbeiströmen der Prospektoren in den heilkräftigen, heißen Quellen geaalt hatten.
In all ihrer faszinierenden Schönheit reizt die Gegend Outdoor-Freaks zum Wandern und lockt
Mountainbiker auf die Bergpfade. Auch Jeeping ist sehr populär: Zahllose alte Minenstraßen führen in die wilden Berge zu den historischen Goldgruben und dienen als Abenteuerpisten für 4-Wheel-Drive-Touren - sowohl auf eigene Faust wie auch professionell geleitete.

zum Seitenanfang Montrose

Auf der Höhe von Ridgeway verlässt man allmählich die atemberaubende Gebirgswelt und damit auch die Himmelfahrt auf dem San Juan Skyway.
Als nächster Ort liegt Montrose am Weg. Die rund 12000 Einwohner zählende Stadt ist wirtschaftliches Zentrum für ein weites, flaches Tal mit Ranches und Farmen. Seit etwa hundert Jahren wird das Wasser des Gunnison River über einen Kanal abgeleitet und zur künstlichen Bewässerung der Felder und Obstgärten genutzt.
Die Stadt wurde in den 1880er Jahren als Versorgungszentrum der Prospektoren gegründet, die auf der Suche nach dem schnellem Reichtum einst dem Uncompahgre River südwärts in die silberreichen San Juan Mountains folgten.

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