Death Valley NP

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2002 USA Südwesten 2000 Kalifornien & Las Vegas
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Beschreibung

Geschichte

Tal des Todes hört sich naturgemäß nicht sehr einladend an. Der Name des berühmt-berüchtigten Tales rührt von Goldsuchern her, die Mitte des 18. Jahrhunderts eine Abkürzung zu den Mienen Kaliforniens suchten und ohne Ortskenntnisse sowie ohne ausreichende Wasservorräte elendig zugrundegegangen waren.
Nennenswerte Funde wurden im Tal bis heute nicht bekannt, obwohl seit 1850 hartnäckig die Gerüchte der ,Lost Gunsight Mine’ und der ,Lost Breyfogle Mine’ halten, angeblich in Vergessenheit geratene Goldgruben märchenhafter Ausmaße.

Im Norden des Tales erscheint Scotty’s Castle wie eine Fata Morgana. Die in spanischen Stil in den zwanziger Jahren erbaute Hacienda hat ,Death Valley Scotty’ zwar nie gehört, verantwortet hat er sie indes schon. Der muntere Geschichtenerzähler berichtete das Märchen von einer versteckten Goldmiene im Death Valley so lange und so oft, bis der Versicherungsmagnat Albert Johnson, die Traumvilla in der Wüste in Auftrag gab.
Um die Jahrhundertwende wurde im Tal Borax abgebaut, das gleichermaßen zur Herstellung von Kosmetika, Kunstdünger und Keramik Verwendung findet. Fördergeräte und alte Gespanne, die bei den Ruinen der Harmony Borax Mine ausgestellt sind, zeugen von dieser Zeit.

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Geologie

Der berühmteste Wüstenpark der USA liegt im Osten der Mojave-Wüste und überschreitet mit seinen nördlichen Ausläufer die Grenze ins benachbarte Nevada.
Bewegungen der Erdkruste haben ein 220 km langes und bis zu 26 km breites abflussloses Becken entstehen lassen und das in vorgeschichtlicher Zeit einmal mit dem 150 km langen Lake Manly gefüllt war, der dann wegen der hohen Temperaturen vollständig verdunstet ist. Zurück blieb ein völlig versalzter Boden.
Ewige Wüste herrscht nur im Talboden, auf den Bergen liegt meist ewiger Schnee. Dazwischen lösen sich Halbwüste, voralpine und alpine Zonen ab.
Beginnt es in mehreren hundert Metern Höhe zu regnen, erreicht das Wasser oft den Talboden nicht.

Pflanzenwelt

Trotz der Härte und Strenge dieser Umgebung wachsen im Park 900 verschiedene Pflanzenarten. Einige haben Wurzeln, die bis zu 30 m tief in die Grundwasserregion hinabwachsen oder sich weit in alle Richtungen ausdehnen. Wieder andere sind durch eine Art Haut vor Austrocknung geschützt.
In höheren Lagen wachsen Wacholder-, Bergmahagoni-, Pinyon- und verschiedene Kiefernwälder.

Tierwelt

Die typischen Wüstentiere sind nachtaktiv. Tagsüber können lediglich Vögel und hier und da eine Echse beobachtet werden. In mittleren Lagen leben Dickhornschafe, Wildesel und Kojoten.

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