Joshua Tree NP

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Beschreibung

Joshua Tree NP

Geschichte

Joshua, erster Hohepriester Israels und Nachfolger Moses, wies seinem Volk den Weg ins gelobte Land. Als Mitte des vergangenen Jahrhunderts Mormonen durch das Land streiften, sahen sie die bis zu 12 m hohe Yucca-Bäume, die zur Familie der Lilien zählen.
Die kahlen Stämme mit ihren verzweigten Ästen erinnerten sie an die gen Himmel ausgestreckten Arme von Josua und so benannten sie das imposante Gewächs nach der biblischen Gestalt.
Mit dem Joshua Tree National Park wurde 1938 eine der schönsten Wüstenregionen unter Naturschutz gestellt und 1994 zum Nationalpark erklärt. Über 2000 km² misst das sich von 300 m bis auf 1800 m die Hänge der San Bernardino Mountains hinaufziehende Areal.

Sehenswertes

Joshua Tree NP Aufgenommen am: 03.10.2002 Die Schönheit des Nationalparks erschließt sich vor allem Wanderern.
Besonders lohnend ist der kurze Abstecher in das von Felsen umschlossene Hidden Valley, das früher einmal Viehdieben Unterschlupf geboten haben soll und heute Besucher durch seine Artenvielfalt bezaubert. Ebenso mühelos ist der Fußweg zur Lost Horse Mine, einem Relikt aus der Zeit des Goldrauschs, der auch diese Bergregion erfasst hatte.
Den eindrucksvollsten Fernblick eröffnet der 1567 m hoch in den San-Bernardino-Bergen gelegene, mit dem Auto schnell erreichbare Keys View.
Von der lebensfeindlichen, dennoch faszinierenden Welt der Sonora-Wüste ist es nur ein Katzensprung zum künstlich durch Klimaanlagen und Wasserpipelines am Leben gehaltenen Palm Springs.

Pflanzenwelt

Inmitten abwechslungsreicher Felslandschaft entfalten sich die Lebensformen der Trockenlandschaft auf engstem Raum. Im südlichen, bereits zur Sonora-Wüste zählenden und nur wenige 100 m hoch liegenden Teil beherrschen Creosote- und Ocotillo-Büsche vor, umrahmt von zahlreichen Wildpflanzen, sowie die mit unangenehmen Stacheln ausgestatteten Feigen-Kakteen das Landschaftsbild. Besonders schöne Pflanzen sind auch die Cholla-Kakteen mit ihren nadelspitzen Stacheln.
Im hochgelegenen östlichen Teil, der High-Desert, haben die eigenartigen Joshua Trees (Yucca brevifolia), denen der Park seinen Namen verdankt, ihren Lebensraum.
Im ökologischen Gefüge erfüllen die Bäume als Nistplätze für Vögel sowie als Nahrungsquelle und Unterschlupf für Insekten eine wichtige Funktion.

Tierwelt

Von der artenreichen Vielfalt des Parks profitieren auch zahlreiche kleine Lebewesen wie Schlangen, Präriehasen, Wüstenspringmäuse, Kängururatten und Eidechsen.
Wie in den anderen Wüstenregionen meiden die meisten Tiere die Hitze des Tages und werden erst aktiv, nachdem die Sonne untergegangen ist. Die glühende Hitze des Tages verschlafen sie in kühlen Erdlöchern oder im Schatten von Felsen, um erst bei Einbruch der Dunkelheit auf Nahrungssuche zu gehen. Wer Glück hat, sieht dann Kojoten, Luchse, Wüstenschildkröten oder einen Puma.

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