Los Angeles

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Stadtplan / Sehenswertes

Los Angeles

zum Seitenanfang Downtown

Downtown wird das Gebiet genannt, das durch die Freeways Pasadena, Santa Ana und Santa Monica eingerahmt wird. Was für Mitteleuropäer aufregend klingt, ist nur eine Ansammlung von Hochhäusern. Hier wird nicht gelebt, sondern nur gearbeitet.
Im Civic-Center mit diversen Gerichtsgebäuden fällt architektonisch die monumentale City Hall aus dem Rahmen. Das 1928 fertiggestellte Rathaus der Stadt im Art deco-Stil errichtet, durchbrach mit seinen 138 m als erstes Gebäude die wegen der vielen Erdbeben festgelegten Grenze von maximal 13 Stockwerken.
An der Ecke First Street/Grand Avenue findet man das Music Center of Los Angeles mit mehreren Aufführungsgebäuden. Im Dorothy Chandler Pavillon findet jährlich die Oscar-Preisverleihung statt.
Wenig weiter südwestlich erstreckt sich ein kleiner, aber beeindruckender Hochhausbezirk, der Financial District. Hier steht auch das mit 310 m und 73 Etagen höchste Gebäude westlich des Mississippis, der Library Tower, der früher einmal First Interstate World Center hieß. Es handelt sich um das höchste Gebäude mit einem Hubschrauberlandplatz auf dem Dach und dem höchsten in einem Erdbebengebiet. Es soll sogar ein ’Big One’ (ein Beben der Stärke 8,3) standhalten können.

Für 25 Cents kann man die Fahrt der kürzesten Eisenbahn der Welt genießen, dem Angels Flight. Dieses Schmuckstück geht zurück auf das Jahr 1901, als es noch an der Hill Ecke 3. Straße stand. Die Bewohner einer Villengegend auf dem 100 m hohen Bunker Hill hatten damit die Möglichkeit, für einen ganzen Penny von ihrem Hügel zum Arbeiten oder Einkaufen herunterzufahren.
Der Fahrpreis stieg 1914 auf 5 Cents und blieb danach konstant bis zur Einstellung 1969, als sich aus dem Wohnviertel langsam eine geschäftige Bürostadt entwickelte und die Bahn dem Fortschritt weichen musste.
Lange in Lagerhallen untergebracht, wurde sie 1996 auf dem California Plaza wieder aufgebaut und befördert seitdem Besucher zum Water Court, einem kleinen feuchten Paradies inmitten der imposanten Wolkenkratzer. Leider ist die Bahn nach einem Unfall bis auf weiteres wieder eingestellt worden.

In der kurzen Olvera Street, in der Los Angeles seinen Anfang gefunden hat und sich auch das älteste noch stehende Haus der Stadt befindet, dem 1818 gebauten Avila Adobe, reihen sich mexikanische Imbisse, Restaurants und Andenkenläden aneinander, die Musik der gitarren-zupfenden Mariachi Bands verstummt den ganzen Tag nicht. Die Old Plaza Church, mit deren Bau 1818 begonnen wurde, sowie einiger restaurierter Häuser im Adobe-Stil geben dem lustigen Treiben einen historischen Anstrich.
Das Gebäude der Union Station, dem „Hauptbahnhof“ von Los Angeles, auf der gegenüberliegenden Seite der Alameda Street scheint aus derselben Zeit zu stammen, wurde allerdings erst 1939 im spanischen Stil errichtet.

Los Angels Downtown, Ausblick von meinem Hotelzimmer Dieser Blick eröffnete sich mir, als ich morgens in meinem Zimmer im Cecil HOtel auf der Main Street in Los Angeles die Vorhänge zurückschlug. Aufgenommen am: 01.10.2009 Los Angels Downtown, Ausblick von meinem Hotelzimmer
Los Angels Downtown, Ausblick von meinem Hotelzimmer Dieser Blick eröffnete sich mir, als ich morgens in meinem Zimmer im Cecil HOtel auf der Main Street in Los Angeles die Vorhänge zurückschlug. Aufgenommen am: 01.10.2009 Staples Center in Los Angeles
Los Angels Downtown, Ausblick von meinem Hotelzimmer Dieser Blick eröffnete sich mir, als ich morgens in meinem Zimmer im Cecil HOtel auf der Main Street in Los Angeles die Vorhänge zurückschlug. Aufgenommen am: 01.10.2009 Hotel Figueroa
Los Angels Downtown, Ausblick von meinem Hotelzimmer Dieser Blick eröffnete sich mir, als ich morgens in meinem Zimmer im Cecil HOtel auf der Main Street in Los Angeles die Vorhänge zurückschlug. Aufgenommen am: 01.10.2009 Library Tower, Los Angeles Downtown
Los Angels Downtown, Ausblick von meinem Hotelzimmer Dieser Blick eröffnete sich mir, als ich morgens in meinem Zimmer im Cecil HOtel auf der Main Street in Los Angeles die Vorhänge zurückschlug. Aufgenommen am: 01.10.2009 Pershing Square, LA Downtown
Los Angels Downtown, Ausblick von meinem Hotelzimmer Dieser Blick eröffnete sich mir, als ich morgens in meinem Zimmer im Cecil HOtel auf der Main Street in Los Angeles die Vorhänge zurückschlug. Aufgenommen am: 01.10.2009 Angels Flight am Pershing Square, LA Downtown
Los Angels Downtown, Ausblick von meinem Hotelzimmer Dieser Blick eröffnete sich mir, als ich morgens in meinem Zimmer im Cecil HOtel auf der Main Street in Los Angeles die Vorhänge zurückschlug. Aufgenommen am: 01.10.2009 Rathaus von Los Angeles
Los Angels Downtown, Ausblick von meinem Hotelzimmer Dieser Blick eröffnete sich mir, als ich morgens in meinem Zimmer im Cecil HOtel auf der Main Street in Los Angeles die Vorhänge zurückschlug. Aufgenommen am: 01.10.2009 Union Station, Los Angeles

zum Seitenanfang Hollywood

Als Horace Wilcox 1887 im heutigen Hollywood auf die Idee kam, Parzellen seiner Farm an Zugereiste zu verkaufen und seine Frau für den Besitz den schönen Namen ’Stechpalmenwald’ erfand (nichts anderes nämlich bedeutet Hollywood), ahnten sie die Entwicklung wohl kaum voraus. Schon 1911 kamen einige Filmleute, angeführt von Cecil B. de Mille, von der verregneten Ostküste und drehten in einer Scheune an der Ecke Selma Avenue und Vine Street den Film ’Squaw Man’.
Die Sternstunde erlebte Hollywood in den Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg, bevor das Fernsehen die Medienlandschaft verwandelte.
Zwar bemühen sich die Stadtväter nach wie vor, das Image der Traumfabrik am Leben zu halten, aber nur noch die Studios von Paramount haben heute in Hollywood ihren Standort, und auch die Schauspieler flanieren und residieren längst woanders. Die meisten Produktionsgesellschaften für Film und Fernsehen sind ins weiter nördlich gelegene Burbank gezogen.
Nach wie vor aber weißt das große Schriftband an den Hängen des Mount Lee den Touristen den Weg. Ursprünglich war es als Werbung eines Immobilienmaklers gedacht und lautete ’Hollywoodland’. Die Endsilbe ’Land’ wurde nach 1949 fortgelassen, als sie völlig verwittert war. Nicht wenige sehen in dem Schriftzug heute eine überdimensionale Grabinschrift, die an einen längst versunkene Ära erinnern soll.

Was die Hollywood-Buchstaben angeht, so habe ich für alle, die nicht gerne Berge hochkraxeln und über Zäune klettern einen guten Fotostandort gefunden, den man auch zu Fuß (eine Stunde pro Strecke) erreichen kann:

Vom Hollywood Blvd Richtung Osten biegt man links in die Gover Street, unter dem Highway durch, dann rechts - links in den Beachwood Drive. Hier ignoriere man das Schild NO ACCESS TO THE HOLLYWOOD SIGN (es geht ja auch nur um einen guten Fotostandort) und folge der Straße bis hinter dem Eingang zum Hollywoodland (kleines Tor). Danach die dritte Straße links, dem Ledgewood Drive (man befindet sich inzwischen in einer wirklich feinen Wohngegend, wo aber Fußgänger auch willkommen sind. Habe genügend Amis gesehen, die ihren Hund Gassi führen oder Joggen gehen). Nun die Straße bis fast zum Ende folgen und man steht wunderbar nah und gerade am Fuße des Berges mit den Buchstaben.
Anfahrtsskizze Hollywood-Buchstaben Aussichtspunkt » Anfahrtsskizze

Die Ecke Hollywood Blvd / Vine Street wird daher auch The Look genannt in Anspielung auf die enttäuschten Gesichter vieler Touristen, die mit falschen Erwartungen gekommen sind.
Prunkvollstes Erinnerungsstück ist das Mann’s Chinese Theater am Hollywood Blvd, ein Premieren-kino, das 1927 von Sid Grauman mit Cecil B. de Mille’s Streifen ’King of Kings’ eröffnet wurde. Auf dem Vorplatz haben über 150 Auserwählte der Branche von Marilyn Monroe bis James Dean ihre Visitenkarte in Form von Hand- und Fußabdrücken nebst Unterschrift im Zement hinterlassen. Auch der Hufabdruck eines verdienten Westernpferdes befindet sich darunter.
Ein Blick auf den Boden lohnt sich auch beim Walk Of Fame, dem berühmten besternten Fußwegen auf dem Hollywood Blvd und der Vine Street. Insgesamt leuchten 2518 messinggerahmte Sterne, wobei derzeit nur knapp 2000 Marmorsteine die Namen von Stars verewigen – Mickey Mouse inbegriffen. Die restlichen warten noch darauf, dass ein Promi einen für $3500 erwirbt. Er muss dann zur Einweihung seines Sterns persönlich erscheinen, einer der seltenen Gelegenheiten, in Hollywood wirklich noch Stars zu sehen. Danach besteht ihre Pflicht nur noch darin, dafür zu sorgen, dass ihr Stern mindestens einmal die Woche poliert wird.
Die berühmte Wandmalerei (Mural), auf der diverse Hollywoodlegenden in einem Kino sitzen, befindet sich unmittelbar südlich der Kreuzung Hollywood und Wilcox in der Wilcox Ave auf der linken Seite.

Vermittelt der Hollywood Boulevard eher nostalgische Erinnerungen, so hat sich der Sunset Blvd ganz der Gegenwart zugewandt. Der auch als Strip bezeichnete, gut 3 km lange Abschnitt zwischen Crescent Heights Boulevard und Doheny Drive, dem Fernsehpublikum aus der Serie ’77 Sunset Strip’ vertraut, erwacht erst nach Einbruch der Dämmerung so recht zum Leben.

Hollywood Sign Aufgenommen in den Straßen von Hollywoodland. Aufgenommen am: 29.05.2001 Hollywood Sign
Hollywood Sign Aufgenommen in den Straßen von Hollywoodland. Aufgenommen am: 29.05.2001 Manns Chinese Theatre, Hollywood
Hollywood Sign Aufgenommen in den Straßen von Hollywoodland. Aufgenommen am: 29.05.2001 ich auf dem Walk of Fame
Hollywood Sign Aufgenommen in den Straßen von Hollywoodland. Aufgenommen am: 29.05.2001 Stern auf dem Walk of Fame, Hollywood
Hollywood Sign Aufgenommen in den Straßen von Hollywoodland. Aufgenommen am: 29.05.2001 Finger- und Fußabdrücke am Manns Chinese Theatre
Hollywood Sign Aufgenommen in den Straßen von Hollywoodland. Aufgenommen am: 29.05.2001 Hollywood Blvd

zum Seitenanfang Universal Studios / Universal City Walk

Bei den Universal Studios, der größten Fernseh- und Filmfabrik der USA, sind Besucher stets willkommen. Auf einer Tour können sie von der bequemen Glamour Tram all jene Schreckens-szenarien über sich ergehen lassen, die ihnen aus Action-Filmen so vertraut sind. Geboten werden u.a. ein Laser-Gefecht, ein Brückeneinsturz, eine Springflut und ein Lawinenabgang. Höhepunkt ist das Erdbeben in einer U-Bahnstation.
Der außerhalb der Studios gelegene Universal City Walk bietet Restaurants und Souvenirläden für alle, die von der Traumfabrik Hollywood nicht genug bekommen können.

Eingang zu den Universal Studios Aufgenommen am: 26.04.2000 Eingang zu den Universal Studios
Eingang zu den Universal Studios Aufgenommen am: 26.04.2000 Hard Rock Café Hollywood, Universal City

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Wie eine Insel liegt das Nobelviertel Beverly Hills (32 000 Einwohner) im Häusermeer von Los Angeles. Der Aufstieg zum ’Schlafzimmer der Filmstars’ begann 1912 mit dem Bau des damals luxuriösen Beverly Hills Hotel.
Immer mehr Villen entstanden in der Nachbarschaft, immer unverhohlener wurde der Reichtum als Zeichen des Erfolgs zur Schau gestellt. Die Grundstückspreise stiegen ins Unermessliche und ließen Beverly Hills zur wohl exklusivsten Wohngegend der USA werden, damit aber auch zu einer der bestbewachten im ganzen Lande: Ihre Bewohner riegeln sich hinter hohen Mauern, Hecken und Sicherheitsanlagen ab.

Die Exklusivität beschränkt sich nicht auf die Wohnbezirke, so darf sich der Rodeo Drive in seinem Abschnitt zwischen Wilshire- und Santa Monica Blvd als die sicherlich teuerste Ladenzeile der USA bezeichnen. Die Juweliere, Designer, Boutiquenbesitzer und Galeristen sind die ’Hoflieferanten’ der Reichen und Schönen aus dem Showgeschäft und können es sich zuweilen sogar leisten, ihre exklusive Kundschaft nur nach Voranmeldung zu empfangen.
Das alte Beverly Hills Hotel (9641 Sunset Blvd.) hält seine Pforten noch immer geöffnet. Der rosafarbene Palast im mexikanischen Kolonialstil war lange Jahre Klatschbörse des Ortes, aber auch verschwiegener Treffpunkt für Schäferstündchen.

zum Seitenanfang Bel Air

Verborgen hinter Mauern und Bäumen, in Seitenstraßen und bewaldeten Canyons versteckt liegen herrschaftliche Anwesen, die für Millionen gehandelt werden. Bel Air ist die teuerste Wohngegend von Los Angeles.

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Die Kleinstadt Venice (39700 Einwohner) zieht von der Ozone Street im Norden etwa 5 km am Meer entlang bis nach Marina Del Ray. Der Name geht auf den Zigarettenfabrikanten Abbot Kinney zurück, der seine Liebe zur italienischen Lagunenstadt mit einem Klein-Venig am Pazifik dokumentieren wollte, ausgestattet mit Häusern im Stil der Neo-Renaissance, Kanälen, geschwungenen Brücken und sogar importierten Gondeln. Vom Traum blieb nur der Name.
In den 50er Jahren fanden die Beatniks und später die Hippies den Weg dorthin, schufen zwar kein Venedig, aber die Metropole einer Kultur, die weit über Kalifornien ausstrahlte. Bis heute hat sich daran wenig geändert. Venice gibt sich exzentrisch, jung und für immer neue Einfälle offen. Zentrum und Sinnbild der ausgeflippten Szenerie auf dem 3 km langen Ocean Front Walk ist Muscle Beach, ein Bodybuilding-Studio unter freiem Himmel. Wahrsager, Rollerblade-Akrobaten und selbsternannte Rap-Künstler zeigen ihre Kunst zwischen T-Shirt Ständen und Imbissbuden.

Ballerina Clown, Main Street Ecke Rose Ave, Venice Aufgenommen am: 01.10.2009 Ballerina Clown, Main Street Ecke Rose Ave, Venice

zum Seitenanfang Malibu

Die Stelzenhäuser am Strand von Malibu gehören zu den exklusivsten Wohngegenden Kaliforniens. Die mondänen Villen sind wie Reihenhäuser eng aneinander gebaut. Der Strand der Reichen und Surfer, Wohnort der aktuellen Stars, lässt sich nur an den öffentlichen Zugangsstraßen erreichen. Malibu ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Es ist alles fast dörflich, nicht sehr groß.
Die Shopping Mall erstreckt sich gerade über zwei Straßenecken.
« Noble Surfer », « Surfin’ Safari », « Surfin’ USA » - in den sechziger Jahren tönten diese Songs aus allen Jukeboxes dieser Welt. Sie machten die kalifornaische Musikgruppe „Beach Boys“ bekannt und sorgten dafür, dass Surfen populär und zum Inbegriff kalifornischer Strandkultur wurde.
Vom Malibu Surfrider State Beach aus kann man sie auf den Wellen tanzen sehen, vor allem im Spätsommer, wenn Stürme vor Mexikos Küste das Meer ausgewühlt haben.

zum Seitenanfang Santa Monica

Die überschaubare Stadt am Meer ( 90000 Einwohner) war schon immer der Badeort des großen Nachbarn Los Angeles, auch wenn die Bewohner dies nicht so gerne hören.
Anfangs bedeutete dies noch ein längerer Ausflug über staubige Straßen, heute führt der Santa Monica Freeway von Los Angeles direkt an den Strand am Meer.
Nicht ganz verleugnen kann der Badeort seine starke britische Vergangenheit. Es sind nicht nur die Pubs im englischen Stil, auch viele Leute haben noch etwas von der englischen Lebensweise behalten.
Heute präsentiert sich die altmodische, aus vielen Hollywood-Streifen bekannte Santa Monica Pier mit Riesenrad und gemütlichen Fahrgeschäften lebendiger als zuvor. Santa Monica ist bekannt für seine breiten, weißen Sandstrände, die sich bis nach Malibu im Norden und Redondo Beach im Süden erstrecken. Hier ist genügend Platz für alle Sonnenfreaks. Ölsardinenverhältnisse sind da nicht zu erwarten.

Sonnenuntergang am Santa Monica Pier Aufgenommen am: 03.09.2002 Sonnenuntergang am Santa Monica Pier

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Das sich südlich an den Hafen von Los Angeles anschließende Long Beach, das 1897 als Badeort gegründet wurde, ist heute einer der größten Häfen an der Pazifikküste und darüber hinaus reich an Erdöl, das mit riesigen Bohrplattformen vor der Küste gefördert wird.
Von touristischem Interesse ist vor allem der 308 m lange Oceanliner Queen Mary, der dort für immer Anker geworfen hat. Das in Schottland gebaute Luxusschiff wurde 1934 auf der Route South Hampton – New York in Dienst gestellt und eroberte im Jahre 1938 mit einer Geschwindigkeit von genau 38,7 Knoten (71 km/h) das begehrte Blaue Band für die schnellste Atlantiküberquerung. Im 2. Weltkrieg diente es zusammen mit dem Schwesterschiff Queen Elisabeth als Truppentransporter und versah bis 1964 wieder den Passagierdienst.
Heute beherbergen die 12 Decks ein schwimmendes Hotel, mehrere Restaurants und ein Museum.
In einer gewaltigen Kuppelhalle direkt nebenan kann man die „Spruce Goose“ sehen. Das mächtige, aus Holz gebaute Wasserflugzeug wurde während des zweiten Weltkriegs als Truppentransporter entwickelt. Pech war, dass das 750 Passagiere fassende Flugzeug erst 1947, also nach dem Krieg, fertiggestellt wurde. So ist es nur einmal für einen kurzen Hüpfer in die Luft und dann in Ruhestand gegangen.

Strandpromenade von Long Beach Links ein Leuchtturm im Shoreline Aquatic Park, rechts (mit rotem Dach) Parker's Lighthouse. Aufgenommen am: 01.10.2009 Strandpromenade von Long Beach
Strandpromenade von Long Beach Links ein Leuchtturm im Shoreline Aquatic Park, rechts (mit rotem Dach) Parker's Lighthouse. Aufgenommen am: 01.10.2009 Queen Mary, heute Hotelschiff vor Long Beach

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In Anaheim (266000 Einwohner), im Orange County südlich von Los Angeles, wachsen längst keine Südfrüchte mehr. Statt dessen hat sich hier das Vergnügungsviertel von Los Angeles etabliert, das sicherlich mehr Profit abwirft.
Die Geschichte des Ortes begann um 1857, als sich deutsche Winzer dort niederließen und erfolgreich Trauben züchteten sowie Wein kelterten, bis eine Rebkrankheit das Unternehmen scheitern ließ. Wie der Name des County andeutet, verlief das Geschäft nach Umstellung auf Orangen wesentlich erfolgreicher.

Als wahre Goldgrube erwies sich dann der Bau von Disneyland im Jahre 1955, einem Vergnügungs-park, der zur größten Touristenattraktion des Westen aufstieg. Walt Disney wagte den Schritt und eröffnete seinerzeit die Tore zu einem Vergnügungspark neuen Typs, einem Themenpark, der mehr sein sollte, als eine Aneinanderreihung von Achterbahnen und Karussells. Mit enormen technischen Aufwand werden dort Illusionen geweckt und Traumwelten geschaffen, die gleichermaßen erstaunen wie begeistern. Dschungelfahrten mit dem Boot stehen ebenso auf dem Programm wie traditionelles Puppentheater oder zukunftsweisende High-Tech-Vorführungen im Tomorrowland. Pro Tag strömen etwa 70000 Menschen in das Königreich des Vergnügens.

Knott’s Berry Farm im benachbarten Bueno Park gehört zu den alteingesessenen Vergnügungsparks. Aus dem einstigen Verkaufsstand für Obst, den Walter Knott hier 1920 eröffnete, und der Hühnchenbraterei seiner Frau, wurde mit den Jahren der zweitgrößte Fun-Park Kalifornien mit Achterbahnen und Wildwasserkanälen, noch bevor Disneyland seine Pforten öffnete.
Nur einen Straßenzug nördlich der Knott’s Berry Farm liegt das Movieland Wax Museum. Was den meisten Hollywood- und Beverly Hills Besuchern verwährt bleibt, nämlich den Größen des Show-Geschäfts Auge in Auge gegenüberzustehen, kann hier in aller Ruhe an geduldigen Wachsfiguren nachgeholt werden. Etwa 240 Filmstars werden in ihren wichtigsten Rollen präsentiert.

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