Monument Valley

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Beschreibung

Geologie

Schon meilenweit entfernt vom Monument Valley zeichnen sich bei der Anfahrt die so charakteristischen Kalksteinschlote am Horizont ab. Als vor 60 Millionen Jahren das Colorado-Plateau empor gedrückt wurde, floss das daraufliegende Meer ab. Eine Flusslose Hochebene, die etwa auf Höhe der heutigen Felsgipfel lag, kam zum Vorschein.
Entstanden sind die isolierten, rostroten Monumente durch jahrtausendlange Erosion, durch Wind und Wetter. Bis heute trotzen die Monolithen den Naturkräften, denn eine härtere Gesteinskappe liegt schützend über weicherem Sandstein, aus dem die Hauptmasse der Felsskulpturen besteht. Daher kann an solchen Stellen die Erosion nicht von oben, sondern nur seitlich ansetzen.
Die Monumente wurden zwar schmaler, aber nicht niedriger.

Legendäre Filmkulisse für Westernhelden

Heute verbindet man die Szenerie des grandiosen Tals automatisch mit vielen Western-Filmen, die hier gedreht wurde.
Vor allem einem Mann ist dies zu verdanken: Harry Goulding. Er war in den 20er Jahren von Aztec in das von den Navajo bewohnte Tal gezogen und hörte durch Zufall 1938 von den Plänen Hollywoods, einen großangelegten Western zu drehen. Um den Indianern zu Einkünften zu verhelfen und die phantastische Szenerie des Tals der Welt zu zeigen, machte er sich mit einer Handvoll Farbfotografien auf den Weg nach Los Angeles. Dort wollte ihn die Empfangsdame von United Artists zunächst gar nicht einlassen, doch als er seine Fotos zeigte, wurde Goulding dem Regisseur John Ford vorgestellt – und der verlegte nach einem Blick auf die Bilder die Handlung seines Films ,The stage coach’ (1938, dt. Titel: Höllenfahrt nach Santa Fe) kurzerhand ins Monument Valley.
Ein damals noch völlig unbekannte John Wayne gab übrigens sein Debüt in diesem Film.
Dank dieses Erfolgsgespann (Ford – Wayne) gewann der Western, der sich bis in die 40er meist in den genretypischen Szenen aus Verfolgung und Duell erschöpfte, neue, zeitkritische Stilelemente und kontrastierende Handlungsrahmen.

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