2003 Nordskandinavien

Startseite > Reiseberichte > Norwegen > 2003 Nordskandinavien > 06.08. > Tromsø

Übersicht:

Die Route auf der Karte Fotogalerie

Tagesberichte:

30.07. Düsseldorf - Ffm - Tromsø 31.07. > Nordkjosbotn - Harstad 01.08. > Sortland - Svolvær 02.08. > Narvik 03.08. > Kiruna - Enontekiö 04.08. > Sápmi - Nordkap 05.08. > Alta - Storslett 06.08. > Tromsø 07.08. > Frankfurt - Düsseldorf Fazit

Downloads:

druckerfreundliche Version
Verbesserungsvorschläge?
07.08. »

unterwegs im Land der Fjorde, Rentiere und Mitternachtssonne

06.08.2003 Storslett - Skibotn - Nordkjosbotn - Tromsø (239 km)

Wasserfälle bei Birtavarre Wir fahren auf der E6 zwischen Storslett und Nordkjosbotn. Aufgenommen am: 06.08.2003 Wasserfälle bei Birtavarre Unser letzter Tag bricht an. Irgendwie liegt schon am Morgen eine Art Abschiedsgefühl in der Luft. Wir verlassen unser letztes Hotel und nehmen die restlichen Kilometer Richtung Tromsø in Angriff, welches wir am frühen Nachmittag erreichen wollen. schlechtes Wetter am letzten Tag Ein paar Stunden schlechteres Wetter ist kein Problem, denn das Wetter ändert sich sehr schnell. Wir hatten täglich Regen und auch mehrere Stunden strahlenden Sonnenschein. Aufgenommen am: 06.08.2003 schlechtes Wetter am letzten Tag Das Wetter ist auch nicht mehr so schön wie gestern. Dicke Wolken hängen am Himmel und kündigen den nächsten Regen an. Vielleicht fällt es uns so auch ein wenig leichter Abschied zu nehmen.
Unterwegs halten wir kurz in Skibotn und Nordkjosbotn an, bevor es zu einem wolkenbruchartigen Regenguss kommt. Der Fjord, den wir am ersten Tag auch schon bei schlechtem Wetter erlebt hatten, sieht nun richtig nichts sagend aus, nachdem wir gestern ein so super gutes Wetter hatten.

Wir erreichen Tromsø und halten an der Eismeerkathedrale an. Dieses eher futuristische Gebäude hatte bei seiner Erbauung für viel Diskussionsstoff gesorgt. Dann geht es weiter über die Brücke ins Zentrum. Wir verteilen uns in alle Richtungen, ja, jeder muss sich auf seine Weise von Norwegen verabschieden, noch letzte Erledigungen machen.
Ich ziehe es vor, zurück über die Brücke zu laufen und das Panorama zu genießen. Auf der rechten Seite liegt die Innenstadt undEismeerkathedrale und Hausberg Storsteinen, Tromsø Aufgenommen am: 06.08.2003 Eismeerkathedrale und Hausberg Storsteinen, Tromsø links von mir einige Vororte und die Eismeerkathedrale zu Füßen der Brücke, dahinter der Hausberg Storsteinen. Gerade fährt unter mir ein Schiff der Hurtigrute den Hafen von Tromsø an. Am Hafen kann man aus der Ferne eine Menge Leute wie ein Ameisenhaufen herumlaufen sehen, die sich auf die Ankunft des riesigen Schiffes vorbereiten.

Blick auf Tromsø Vorne rechts im Bild ist der Stadtteil Tromsdalen, wo auch die Eismeerkathedrale am Ende der Brücke steht, die rüber zur Innenstadt von Tromsø führt. Im Hafen legt gerade die Hurtigrute an. Aufgenommen am: 06.08.2003 Blick auf TromsøAuf der gegenüberliegenden Seite angekommen, fahre ich mit der Seilbahn hinauf zum Storsteinen, um einen letzten Blick auf Norwegen zu werfen, wie es mir zu Füßen liegt. Inzwischen hat das Schiff der Hurtigrute am Kai festgemacht.
Ich wandere ein wenig umher und lasse in Gedanken die Reise noch mal Revue passieren. Was habe ich alles erlebt? Da waren die Lofoten, ein Paradies für Maler und Fotographen, die totale Einsamkeit im schwedischen und finnischen Hochland. Der Abend am Nordkap und die nie enden wollenden Tage. Begegnungen mit Rentieren auf den unterschiedlichsten Arten und Fjordlandschaften, bei allen Wetterlagen. Und wie ich so vor mich hin trotte, stehe ich plötzlich bis zum Schienbein in Schnee. Blick auf Tromsø von der Brücke nach Tromsdalen Aufgenommen am: 06.08.2003 Blick auf Tromsø von der Brücke nach TromsdalenNorwegen klagt zwar über eine Hitzewelle, doch für wir Mitteleuropäer empfinden die 25° eher als Peanuts. Einige haben nach Hause telefoniert, wo angeblich Temperaturen bis an die 40° heranreichen. Wie sollen wir uns nur daran gewöhnen. Hier ist es gerade so angenehm, selbst die Mücken sind bis auf ganz ganz wenige im Grund ausgeblieben. Fazit: der Urlaub war ein voller Erfolg. Mehr konnte man echt nicht verlangen. Und auch das Wetter hat für nordische Verhältnisse gut mitgespielt.

Wieder zurück auf den Boden der Tatsachen und über die Brücke zurück in der Innenstadt versuche ich, meine letzten Kronen loszuwerden, bevor wir zum Flughafen gebracht werden, womit der Urlaub wohl endgültig vorbei ist.
Unser Flug geht um 2:50, es sind also gut 3 Stunden totzuschlagen. Ich versuche, es mir auf den Bänken ein wenig bequem zu machen und etwas zu schlafen, was in dieser Nacht wohl etwas zu kurz kommen wird.

zum Seitenanfang