2002 Südwesten der USA

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Tagesberichte:

01.09. Düsseldorf - Ffm. - L.A. 02.09. Tijuana (Mex), Sea World 03.09. Hollywood, Santa Monica 04.09. > San Francisco 05.09. San Francisco: zu Fuß 06.09. Napa Valley 07.09. SF: G.G.Park, Alamo Sq. 08.09. S.F.: Alcatraz, Twin Peaks 09.09. > Yosemite 10.09 > Tioga Pass, Bodie 11.09. > Death Valley 12.09. > Las Vegas 13.09. Hoover Dam, Las Vegas 14.09. > Zion - Bryce Canyon 15.09. Bryce Canyon (Wandern) 16.09. > S.R.#12 - Moab 17.09. > Arches - Mesa Verde 18.09. Wandern im Mesa Verde
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5 Wochen Südwesten: Wandern und genießen

01.09.2002 Düsseldorf - Frankfurt - Los Angeles - Anaheim

Der längste Urlaub, den ich je gemacht habe steht bevor: 5 Wochen USA. Doch nicht nur der Urlaub ist der längste, sondern auch die Vorbereitungszeit war nicht ganz ohne.
Ich verreise mit meinem Arbeitskollegen Manfred, der noch nie zuvor in den USA gewesen ist, wo er aber schon immer einmal hinwollte. So fiel mir dann auch die Aufgabe zu, mich mit der Organisation zu befassen. Immer wieder wollte ich seine Meinung über unsere geplante Tour wissen, aber er antwortete stets: „Ich habe keine Ahnung, ich war noch nie da, aber du wirst das schon machen.“
In den letzten Tagen habe ich das Internet richtig schätzen gelernt. Wie viele E-Mails habe ich verschickt, wie viele Internet-Seiten habe ich durchforstet, um mich nach Eintrittspreisen, Öffnungszeiten und Alternativprogrammen umzusehen. Gewisse Dinge wollte ich einfach nicht dem Zufall überlassen.

Ich bin mit meiner Familie auf dem Weg zum Flughafen, wo Manfred bereits auf einer der zahllosen Bänke sein zweites Frühstück zu sich nimmt als wir ankommen. Wir geben direkt am Flughafenbahnhof unser Gepäck auf und fahren mit der Schwebebahn zum Terminalgebäude, nachdem ich mich von meiner Familie verabschiedet habe.
Flagge USADies ist nun mein vierter Flug in den fernen Kontinent, doch ich weiß noch genau, wie man sich fühlt, wenn man dorthin zum ersten Mal reist, obwohl das inzwischen auch schon fast 5 Jahre zurück liegt. Damals ging es mit der Schule nach Cleveland, Ohio. Wir wohnten bei Gastfamilien und besuchten anschließend noch eine Woche lang New York City. Wie doch die Zeit vergeht. Dieses Jahr ist bereits meine Schwester Christina an der Reihe, ihrerseits mit der Schule dorthin zu fliegen. Unsere Aufenthalte werden sich gegen Ende überlappen.

Unser Flug wird aufgerufen und es geht auf die erste Etappe nach Frankfurt, wo wir in die große Maschine Richtung Los Angeles umsteigen. Der Flug verläuft ohne nennenswerte Zwischenfälle.
Los Angeles International Airport Unverkennbar das spinnenförmige Restaurant am Flughafen LAX. Aufgenommen am: 03.09.2002 Los Angeles International AirportIn Los Angeles steht die Hitze. Wahrscheinlich ist es gar nicht so heiß, doch wir sind einfach nicht an das warme kalifornische Klima gewöhnt. Wir nehmen uns direkt einen der zahlreichen Shuttle-Busse vor dem Flughafengebäude in Richtung Anaheim, wo wir heute übernachten werden. Im Bus ist es angenehm kühl, fast schon zu kühl bläst die Klimaanlage kalte Luft ins Wageninnere. Man kann es uns einfach nicht recht machen.
Auf der Fahrt komme ich mit einigen Amerikanern ins Gespräch, doch zugegeben, ich muss mich erst wieder eingewöhnen, mich an die Sprache gewöhnen, so dass mir eigentlich nichts übrig bleibt als während der Fahrt den unerfahrenen Touristen zu spielen, der kein Englisch kann.

Die Fahrt dauert fast eine Stunde, obwohl es über die Carpool Lane recht flott vorangeht. Wir checken im Hotel ein und begeben uns auf die Suche nach einem Supermarkt, um eine Telefonkarte zu kaufen und uns mit den ersten Vorräten einzudecken, die wir morgen zum geplanten Tagesausflug nach Mexico mitnehmen wollen. Ein paar Snacks, etwas zu trinken, das reicht.
Im Hotel ist nicht viel los. Mit Amber, dem netten Mädchen an der Rezeption, komme ich schnell ins Gespräch. Ich erzähle ihr von unserem geplanten Urlaub und was wir noch alles vorhaben. Sie ist sichtlich erstaunt, doch wir haben auch 5 Wochen Zeit dafür. Während des Gesprächs finde ich langsam mein eingerostetes Selbstvertrauen zurück, mich auf Englisch zu unterhalten.

Kurz vor dem Schlafengehen will ich den Wecker für den nächsten Morgen stellen, damit wir die Ankunft des Shuttles, der uns zum Busbahnhof bringen soll, nicht verschlafen. Man kann es schon ahnen: die Batterien müssen natürlich gerade jetzt leer sein. Und ich bin mir sicher: Gestern waren sie noch ok.

Übernachtung: Red Roof Inn - Anaheim, CABewertung: nicht ganz so toll Bewertungsnote 4
Kommentar: Mülltüten standen längere Zeit in der Hitze vor den Zimmern herum
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