Banff NP

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2004 Kanada
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Beschreibung

Banff ist wohl der bekannteste und älteste kanadische Nationalpark und niemand wird wohl bei seinem ersten Aufenthalt in der südwestlichen Ecke von Alberta um einen Besuch herumkommen.
Die kanadischen Rocky Mountains mit ihren unzähligen schneebedeckten Gipfeln sind einmalig auf der Welt und ziehen jedes Jahr viele Besucher aus der ganzen Welt an. Sie bilden eine natürliche Grenze zwischen den Provinzen British Columbia und Alberta, wo sich auch die kontinentale Wasserscheide befindet. Der sich im Westen anschließende Yoho Nationalpark gehört schon zu British Columbia und ist bequem über den Trans Canada Highway zu erreichen, der quer durch den Banff Nationalpark führt und die beiden Ortschaften Banff und Lake Louise miteinander verbindet. In östlicher Richtung erreicht man auf derselben Straße in weniger als zwei Stunden Calgary.
Über den Icefields Parkway gelangt man zum Jasper Nationalpark im Norden und über den Vermilion Pass kann man dem Kootenay Nationalpark einen Besuch abstatten.

Banff wurde bereits 1885 zum Nationalpark erklärt, nachdem 1883 während des transkontinentalen Eisenbahnbaus südlich des Bow Rivers natürliche heiße Quellen gefunden wurden, die heute unter dem Namen Cave and Basin National Historic Site bekannt sind.
Ursprünglich umfasste der Park eine Fläche von 26 qkm, die bereits im Jahre 1887 auf stattliche 6.640 qkm ausgedehnt wurde. Seinen Namen erhielt der Nationalpark nach der schottischen Ortschaft Banffshire, dem Geburtsort des Präsidenten der Canadian Pacific Railway, George Stephen.
Die Verantwortlichen der Canadian Pacific Railway erkannten schnell den touristischen Nutzen, den ihnen die Quellen und überhaupt die gesamte Bergwelt boten und sicherten sich sofort eine weitere Einnahmequelle, indem sie eine Reihe Luxushotels erbaute, darunter das Banff Springs Hotel nahe den Bow Falls. Bis 1915 die ersten Autos in den Park kamen, beförderte die Eisenbahn die zahlungskräftigen Touristen hierher.

Schon bald wurde Banff nicht nur von Durchreisenden besucht, sondern auch für viele zum eigentlichen Ziel. Neue und erschwingliche Unterkünfte wurden gebaut, Bergführer, Ausstatter und die verschiedensten Touranbieter kamen in die Region. Die Stadt Banff sowie der Ort Lake Louise unterhalb des gleichnamigen Sees entstanden. Wanderwege wurden angelegt, damit die spektakuläre Bergwelt nicht länger nur erfahrenen Bergsteigern vorbehalten blieb.

Banff ist heute ein ganzjährig angesteuertes Reiseziel. Im Winter locken insgesamt drei Skiresorts ihre Gäste zu einer Fahrt durch die weiß gepuderte Bergwelt. Für das neueröffnete Skigebiet in Lake Louise wurde sogar extra ein Haltepunkt der Canadian Pacific eingerichtet, der nur im Winter bedient wird.
Im Sommer lässt es sich hier unbeschwert wandern, reiten, Rad fahren oder einfach nur die natürliche Schönheit der Bergwelt von einem der vielen Aussichtspunkte genießen. Der nahe dem Ort Banff gelegene Lake Minnewanka vor den massiven Felswänden des Mount Inglismaldie lädt zum Kanufahren oder Segeln ein und die Stromschnellen des Bow River werden immer wieder gerne zum Rafting herangezogen.

Der Bow River zählt übrigens zu den besten Forellenflüssen der Welt und auch in den Wäldern bietet Banff sehr gute Lebensbedingungen für die unterschiedlichsten Tiere. Über 50 verschiedene Säugetierarten wurden innerhalb des Parks gezählt, angefangen bei Elchen, Dickhornschafen, Luchs und Murmeltieren bis hin zu Schwarz- und Grizzlybären. Auch Vogelfreunde kommen hier mit rund 265 unterschiedlichen Arten voll auf ihre Kosten.

In der Ortschaft Banff gruppiert sich um den Ortskern herum ein Hotel neben dem nächsten. Zahlreiche Restaurants wechseln sich mit Souvenirläden auf der zentralen Banff Avenue ab, die über eine Brücke auch in den südlichen Teil der Stadt führt, über den der Sulphur Mountain wacht.

Nördlich von Lake Louise entflieht man der Zivilisation fast vollkommen. Der 265 Kilometer lange Icefields Parkway folgt der großen Gebirgsfurche, die durch das obere Bow Valley verläuft, überklettert in weitgeschwungenen Kurven den Bow Pass und führt dann in das sanft abfallende Tal des Mistaya River bis zum Zusammenfluss von Howe River und North Saskatchewan. 1911 war dieses Gebiet noch eine fast undurchdringliche Wildnis und nur mühsam mit Packpferden und indianischen Führern passierbar. Erst 1940 wurde die Traumstraße Wirklichkeit.

» mehr zu den Highlights des Örtchens Banff (Landkarte / Sehenswertes)
» mehr zu den Highlights rund um den Lake Louise (Landkarte / Sehenswertes)
» mehr über den Icefields Parkway

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