White Pocket

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Präsentation:

Beschreibung / Touristeninfos

Reiseberichte:

2006 USA Südwesten
Verbesserungsvorschläge?

Beschreibung

Die White Pocket ist ein Teil der Vermillion Cliffs Paria Wilderness gleich östlich neben der durch die Wave bekannte Coyote Buttes South Permit Area. Zur White Pocket braucht man im Gegensatz zur Wave allerdings kein Permit, dafür ist es auch etwas anspruchsvoller hierher zu gelangen.

Die Landschaft ähnelt den benachbarten Coyote Buttes. Versteinerte Sanddünen, wie der Zuckerguss über einem Kuchen garniert. Überall weiße, gelbe und rote Felsen. Und überall treffen diese Farben aufeinander und bilden beeindruckende Muster. Man findet Schachbrettmuster wie die Checkerboard Mesa im Zion NP, Wellenformen wie in der Wave, verwischte Farben wie bei auslaufenden Farbeimern und vieles mehr.

Das Gebiet ist eigentlich nicht riesig, aber jede Ecke, wirklich jeder Winkel besitzt ein eigenes kleines Farbspiel und so verbringt man viel Zeit damit, sich alles in Ruhe anzusehen. Die weite Anfahrt soll sich ja auch gelohnt haben.

Touristeninformationen

zum SeitenanfangAnreise

Zur White Pocket kommt man definitiv nur mit einem Geländewagen. Höhere Bodenfreiheit und Vierradantrieb sind Pflicht.
Zur Orientierung ist ein GPS-Empfänger mehr als nützlich. Zu leicht biegt man in diesem Labyrinth aus gleich aussehenden unmarkierten Sandpisten falsch ab und weiß irgendwann gar nicht mehr, wo man eigentlich ist.

Anfahrt White Pocket

  1. Ausgangspunkt zur White Pocket ist die House Rock Valley Road. Von Norden (US-89) kommend sind es etwa 20 Meilen bis zu diesem Abzweig, von Süden (US-89A) kommend etwa 9,5 Meilen. Hier zweigt man Richtung Osten ab auf die BLM 1017 zum Corral Valley.
    GPS: N36° 51.689 W112° 03.783
 
  1. Nach etwa 3 Meilen links abbiegen Richtung Norden. Bis hierher hatte man es mehr oder weniger mit einfachen Schotterstraßen zu tun, beginnt nun der interessante Geländewagenteil. Ab und an führt die Piste über Felsplatten (vorsichtig fahren), dazwischen aber immer wieder durch Sand (mit genügend Schwung fahren). Kein so leichtes Unterfangen.
    GPS: N36° 51.557 W112° 00.665
 
  1. Eine unbedeutende Gabelung. Hier einfach rechts halten.
    GPS: N36° 53.450 W111° 59.040
 
  1. Bei Poverty Flat gabelt sich die Strecke. Hier der Piste nach rechts folgen.
    GPS: N36° 55.120 W111° 58.050
 
  1. Auch an den nächsten Gabelungen hält man sich rechts.
    GPS: N36° 55.454 W111° 57.851
 
  1. Auf dem Hinweg sehr eindeutig, hier nach links weiterzufahren, doch auf dem Rückweg stellt sich dieser Punkt als Gabelung dar, der man nach rechts folgt, um zurück zur House Rock Valley Road zu gelangen.
    GPS: N36° 56.242 W111° 54.117
 
  1. Der Parkplatz der White Pocket ist erreicht. Von hier läuft man die letzten paar Hundert Meter bis zur White Pocket (immer den durch Zäune begrenzten Weg entlang). Kurz über die Kuppe und danach ist Staunen angesagt.
    GPS: N36° 57.314 W111° 53.619
 

zum SeitenanfangFortbewegung

  • ich lege unsere Fahrstrecke mit Zweigen aus Während Horst fleißig schaufelt, ist es meine Aufgabe, die Spur mit Zweigen auszulegen. Irgendwann hat man ein Händchen dafür, welcher Busch sich leicht von seinen Zweigen trennt. Aufgenommen am: 25.04.2006 Bei schlechten Witterungsverhältnissen ist vom Fahren abseits des Teers dringend abzuraten!
  • Trotz aller Recherchen und eigenen Erfahrungen, man kann nie den Zustand einer Backroad vorhersagen. Der Zustand ändert sich praktisch täglich. Ich übernehme keine Garantie, dass die Pisten zukünftig noch befahrbar sind. Bei Unsicherheit besser VOR ORT tagesaktuell bei den Rangern den Straßenzustand erfragen!
  • Die größte Schwierigkeit dieser Strecke ist der Sand. Fährt man an einer unglücklichen Stelle an, besteht die Gefahr sich einzugraben. Aber auch bei schnellerer Fahrt kann einem so ein Schicksal ereilen. Sind die Fahrspuren zu tief ausgegraben besteht die Gefahr, mit dem Unterboden auf dem Sand aufzusetzen. Das Auto streckt dann alle seine Viere respektive die Reifen in die Höhe. Und je schneller man unterwegs ist, desto eher kann das passieren, weil man dann mit Schwung auf den Sand auffährt und auch nicht mehr zurück kommt. Die Reifen hängen ja in der Luft. In diesem Fall den Sand aus der Mitte in die Spuren schippen oder die Spuren mittels Zweigen erhöhen. Genau dieses Malheur ist uns bei meinem ersten Ausflug hierher passiert.
  • Man will es ja nicht beschreien, aber wenn man sich nicht aus seiner misslichen Lage befreien kann, muss man sich darauf einstellen, eine Nacht im Auto zu verbringen, daher unbedingt AUSREICHEND WASSER und etwas zu Essen mitnehmen.
  • Und zu guter Letzt: Bei den meisten Autovermietungen erlischt die Versicherung abseits des Teers. Man ist auf eigene Gefahr unterwegs und zahlt Schäden am Fahrzeug aus eigener Tasche. Ob man das Risiko eingeht, bleibt jedem selbst überlassen! 

zum SeitenanfangEntfernungen

Die folgenden Entfernungen sind nur eine ungefähre Schätzung für den kürzesten Weg.
Die Fahrtzeiten verstehen sich als reine Fahrtzeiten ohne Pausen.

ab Abzweig House Rock Valley Road 24 km 15 Meilen etwa 1 Stunde
ab Abzweig US-89 56 km 35 Meilen etwa 1,5 Stunden
ab Abzweig US-89A 40 km 25 Meilen etwa 1,5 Stunden
Page, AZ 113 km 70 Meilen etwa 2,25 Stunden
Kanab, UT 119 km 74 Meilen etwa 2,25 Stunden
 

zum SeitenanfangGründe für einen Besuch

  • Eine der faszinierensden Landschaften im Südwesten der USA.
  • Abwechslungsreich, denn hinter jeder Ecke gibt es immer wieder neue Eindrücke zu gewinnen.
  • total abgelegen
  • Fahrspaß auf der Anfahrt, wer Geländetouren liebt

zum SeitenanfangGründe gegen einen Besuch

  • Schlechtes Wetter
  • Fahrzeug ohne ausreichender Bodenfreiheit und ohne Vierradantrieb

zum Seitenanfangoptimale Besuchszeit

  • eigentlich immer. In den Tagesrandzeiten ist mit längeren Schatten zu rechnen und in der Mittagssonne kann es etwas heißer werden, doch letzteres muss man halt in Kauf nehmen bei einem Urlaub im Südwesten der USA. 

zum SeitenanfangZeitbedarf

  • Ab Abzweig House Rock Valley Road beginnt das Abenteuer. Etwa 1 Stunde pro Richtung braucht man, buddelt man sich ein, können locker 1-2 Stunden vergehen, bis man wieder frei kommt. Habe ich selber schon mitgemacht. Vor Ort sollte man sich wirklich reichlich Zeit nehmen und auf Entdeckungsreise gehen. Ich würde mal 2-3 Stunden ansetzen. Macht unterm Strich ein Gesamtzeitbedarf von mindestens 5 Stunden. Am Tag, wo man plant zur White Pocket zu fahren, sollte man sich nicht viel anderes vornehmen, höchstens noch etwas leicht erreichbares wie den Toadstool Hoodoos oder ein entspanntes Bad im Lake Powell bei Lone Rock.
 

zum SeitenanfangFotogalerie


Im ersten Anlauf habe ich sie leider nicht gefunden.
Wir haben jetzt mehrere Möglichkeiten:
 

  • überprüfen, ob vielleicht dein Bookmark veraltet ist. Es könnte doch sein, dass die Seite nun unter einer anderen Adresse erreichbar ist. Wie du das rausfindest? Gehe doch mal auf den » Sitemap und sehe mal nach, ob da deine gesucht Seite zu finden ist.
     
  • dem Webmaster einen bösen » Brief schreiben. Diese Möglichkeit ist gar nicht so schlecht.
    Vielleicht ist ein Fehler auf der Seite und ich weiß noch nichts davon.
    Durch deine Mithilfe kann ich verhindern, dass es anderen Besuchern ähnlich ergeht.
     
  • oder vergess die Sache einfach und fang auf der » Startseite neu an.

zum SeitenanfangSehenswertes in der Umgebung

Page und Umgebung  

zum SeitenanfangUnterkünfte

Die folgende Liste zeigt die bereits von mir besuchten Unterkünfte an und erfüllt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Meine persönlichen Favoriten habe ich durch kleine Pokale ausgezeichnet!

Note Name / Link Art letzter
Besuch
Kommentar
Bewertung: guter Durchschnitt Bewertungsnote: 3 Empire House Motel - Page, AZ Motel 2006
Bewertung: nicht ganz so toll Bewertungsnote: 4 Page Lake Powell Campground - Page, AZ Campingplatz 2009 Campingplatz in der Stadt

zum Seitenanfangmein Fazit

Bei meinem ersten Besuch konnte man noch ein wenig weiter fahren als zum heutigen Parkplatz. Die Fahrt über die letzte Kuppe hielten wir in einem Video fest und darauf bin ich ganz deutlich mit folgenden Ausspruch zu hören: "Wow". Ich denke, das beschreibt es am besten ohne viele Worte.
Drei Jahre später besuchte ich diesen faszinierenden Ort erneut und fand ihn sogar noch schöner als beim ersten Mal. Das kann nur mit der Bestnote bewertet werden.

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